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23. 05. 2013
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ORF-Medienarchiv Judentum Holocaust & Antisemitismus
In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien
Do 22.05.2008, Dauer: 1:52:56 Min 
Den Kräften der Zerstörung zum Trotz

Die Ö1-Sendung "Imago" porträtiert 2008 den 95-jährigen Zeitzeugen Marco Feingold und die 23-jährige Studentin Miriam Fayer. Der gemeinsame Nenner: für beide ist die jüdische Geschichte identitätsstiftend.

Er hat vier Konzentrationslager überlebt und wurde im Mai 2008 95 Jahre alt: der in Salzburg lebende Marco Feingold. Die jüdische Gemeinde in Salzburg könne nicht weiter wachsen, so Feingold, auch Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in seiner Stadt, weil dies durch restriktive Zuwanderergesetze verhindert werde. Feingold wurde 1913 in Banska Bystrica in der Slowakei geboren und wuchs in Wien-Leopoldstadt auf. 1939 wurde er zunächst nach Auschwitz deportiert. 1945 wurde er aus dem KZ Buchenwald befreit - er wog damals nur noch 30 Kilogramm. Seit seiner Befreiung aus dem KZ lebt er an der Salzach. In seinem Buch „Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh“ schildert er seine Überlebensgeschichte.

Jeden Freitag feiert sie - zumeist bei ihrer Großmutter - mit der Familie und mit den Freunden den Sabbat. Danach geht sie mit ihren Freundinnen in die Disco: Mariam Fayer ist 23 Jahre alt und bezeichnet sich als „traditionell orthodoxe Jüdin“. Sie hat in Wien maturiert und in England Psychologie studiert. Der Holocaust sei auch in der jungen Generation sehr präsent, meint Miriam Fayer, aber die Jungen seien nicht nur die Kinder und Enkelkinder der traumatisierten Opfer, sondern selbstbewusste Juden von heute.

Die beiden Porträts zeigen unterschiedliche Lebenswelten, aber auch Gemeinsamkeiten unter den Juden von heute auf.

Foto: Marcus Marschalek

ORF Medienarchiv
Weitere Beiträge: 21
 
Jewish Welcome Service
Das Bild zum Beitrag "Jewish Welcome Service" zeigt Leon Zelman in einer Interviewsituation. Gestaltung: Susanna Zaradic 
Datum: 14.11.2004 
Sendung: Heimat, fremde Heimat
Dauer: 5:08
Kurzbeschreibung: Das Minderheitenmagazin „Heimat, fremde Heimat“ zeigt 2004 einen Bericht über das „Jewish Welcome Service“, mit dem der für sein Engagement vielfach geehrte Leon Zelman Reisen ins jüdische Wien anbietet.
 
Erinnerungen an den "Todesbahnhof" Aspang
Das Bild zum Beitrag "Erinnerungen an den "Todesbahnhof Aspang"" zeigt einen abstraken Ausschnitt aus einem Gemälde des Künstlers Wolf Werdigier. Gestaltung: Verena Maria Kalenda 
Datum: 01.05.2005 
Sendung: Orientierung
Dauer: 8:00
Kurzbeschreibung: Im Jahr 2005 erinnert der jüdische Künstler Wolf Werdigier mit der Ausstellung „Verborgene Bilder“ an den „Todesbahnhof“ Aspang. Das Religionsmagazin „Orientierung“ hat ihn dazu befragt.
 
Auf dem Weg der Verständigung
Das Bild zum Beitrag " Auf dem Weg der Verständigung" zeigt Marko Feingold, der aus der Tora liest. Gestaltung: Marcus Marschalek 
Datum: 16.01.2010 
Sendung: Religionen der Welt
Dauer: 5:03
Kurzbeschreibung: Das Religionsmagazin "Religionen der Welt" besucht 2010 den damals 97-jährigen Zeitzeugen und Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde von Salzburg, Marko Feingold.
 
Antisemitismus 2003
Das Bild zum Beitrag "Antisemitismus 2003" zeigt zwei Buben im Alter von ca. zehn Jahren in der Schule. Gestaltung: Monika Wittmann 
Datum: 09.11.2003 
Sendung: Heimat, fremde Heimat
Dauer: 5:10
Kurzbeschreibung: Das Minderheitenmagazin „Heimat, fremde Heimat“ besucht 2003 die Zwi Perez Chajes Schule in Wien, um Schüler nach ihrem Verhältnis zum Glauben und ihren Problemen mit dem alltäglichen Antisemitismus zu befragen.
 
Wir, Jüdinnen
Das Bild zum Beitrag "Wir, Jüdinnen" ist eine Schwarz-Weiß-Aufnahme aus der Zeit des Holocausts, auf der zwei Männer einen weiteren am Boden hinter sich her schleifen. Gestaltung: Carola Mair 
Datum: 09.11.2008 
Sendung: Heimat, fremde Heimat
Dauer: 9:15
Kurzbeschreibung: Drei österreichische Jüdinnen, deren Eltern Österreich während der Schoa verlassen haben und nicht mehr darüber sprachen, machen sich auf die Suche nach den Spuren ihrer Vergangenheit. Das Minderheitenmagazin „Heimat, fremde Heimat“ begleitete sie.
 
March of the Living
Das Bild zum Beitrag "March of the Living" zeigt einen Stacheldrahtzaun und die Ruinen des Konzentrationslagers Auschwitz. Gestaltung: Joana Radzyner 
Datum: 22.04.2007 
Sendung: Orientierung
Dauer: 7:16
Kurzbeschreibung: Das Religionsmagazin „Orientierung“ berichtet 2007 über eine Reise von 300 österreichischen Jugendlichen zum „Marsch der Lebenden“ im Konzentrationslager Auschwitz.
 
Novemberpogrom und Linz heute
Das Bild zum Beitrag "Novemberpogrom und Linz heute" zeigt eine Schwarz-Weiß-Aufnahme von Hitlers Einzug in der oberösterreichischen Hauptstadt. Gestaltung: Carola Mair 
Datum: 11.11.2007 
Sendung: Heimat, fremde Heimat
Dauer: 7:44
Kurzbeschreibung: Wie stark ist das Bewusstsein für die Verbrechen des Nationalsozialismus Jahrzehnte danach? Carola Maier sucht in diesem Beitrag des Minderheitenmagazins „Heimat, fremde Heimat“ in Linz nach Antworten auf diese Frage.
 
Berggasse 19 - Freuds verschwundene Nachbarn
Das Bild zum Beitrag "Berggasse 19 - Freuds verschwundene Nachbarn" zeigt ein verschwommenes Standbild eines Kameraschwenks über eine Hausfassade in der Wiener Berggasse. Gestaltung: Kurt Mayer 
Datum: 22.04.2006 
Sendung: 3sat
Dauer: 51:21
Kurzbeschreibung: „3sat“ zeigt 2006 eine Dokumentation über das Haus, in dem Siegmund Freud lebte und in dem die Nazis eine sogenannte „Judenvorsammelwohnung“ einrichteten.
 
Lebendige Vergangenheit
Das Bild zum Beitrag "Lebendige Vergangenheit" zeigt eine stillgelegte Eisenbahnlinie, die zum polnischen Konzentrationslager Sobibor geführt hat. Gestaltung: Julia Kovarik, Alfred Schwarz, Markus Barnay 
Datum: 21.10.2008 
Sendung: Report
Dauer: 12:54
Kurzbeschreibung: Zwei kleine österreichische Gemeinden reagieren in dieser Reportage des Polit-Magazins „Report“ höchst unterschiedlich auf neue Erkenntnisse über die Geschehnisse im Dorf während der NS-Zeit.
 
Die Juden von Laa an der Thaya
Gestaltung: Sandra Szabo 
Datum: 28.11.2010 
Sendung: Erfüllte Zeit
Dauer: 7:47
Kurzbeschreibung: Die Ö1-Sendung "Erfüllte Zeit" macht sich 2010 in der niederösterreichischen Grenzstadt Laa an der Thaya auf die Suche nach jüdischen Spuren.
 
Den Kräften der Zerstörung zum Trotz
Gestaltung: Brigitte Krautgartner, Maria Harmer 
Datum: 22.05.2008 
Sendung: Imago
Dauer: 1:52:56
Kurzbeschreibung: Die Ö1-Sendung "Imago" porträtiert 2008 den 95-jährigen Zeitzeugen Marco Feingold und die 23-jährige Studentin Miriam Fayer. Der gemeinsame Nenner: für beide ist die jüdische Geschichte identitätsstiftend.
 
Die Willkür der Zahlen
Gestaltung: Martina Nußbaumer 
Datum: 15.10.2008 
Sendung: Dimensionen
Dauer: 24:55
Kurzbeschreibung: Anlässlich der 18. Internationalen Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs zeigt die Ö1-Sendung „Dimensionen“ 2008 diesen Beitrag über die Erinnerungskultur anhand von Gedenkjahren.
 
„Stolpersteine“ - Die bewegte Geschichte eines evangelischen Pfarrhauses
Gestaltung: Klaus Ther 
Datum: 17.07.2011 
Sendung: Orientierung
Dauer: 8:11
Kurzbeschreibung: Das Religionsmagazin "Orientierung" berichtet im Juli 2011 aus Neunkirchen, wo vor dem evangelischen Pfarrhaus zwei so genannte Stolpersteine zur Erinnerung an die ehemaligen jüdischen Besitzer gesetzt wurden.
 
Chassidisches Leben – Elie Wiesel zum 70. Geburtstag
Das Bild zu dem Beitrag " Chassidisches Leben-Elie Wiesel zum 70. Geburtstag" zeigt Elie Wiesel wie er in ein Mikrofon spricht. Gestaltung: Brigitte Krautgartner 
Datum: 19.09.1989 
Sendung: Ö1-Extra
Dauer: 53:36
Kurzbeschreibung: Auszüge aus einem Vortrag von Elie Wiesel, gehalten im Mai 1998 im Palais Schwarzenberg in Wien. Gesendet in Ö1-Extra am 19. September 1998.
 
Vertrieben und vergessen
Gestaltung: Norbert Lehner 
Datum: 27.02.2010 
Sendung: Österreich Bild
Dauer: 24:20
Kurzbeschreibung: Auf den Spuren des Judentums im Burgenland.
 
Albaner helfen Juden
Gestaltung: Klaus Ther 
Datum: 11.12.2011 
Sendung: Orientierung
Dauer: 09:44
Kurzbeschreibung: Eine uralte albanische Regel, genannt Besa, besagt, dass das Haus jedes Albaners Gott und dem Gast gehört. Eine Verpflichtung zur Gastfreundschaft, die rund 3.000 Jüdinnen und Juden in den Jahren der deutschen NS-Herrschaft das Leben gerettet hat.
 
Stolpersteine Bibring
Gestaltung: Klaus Ther 
Datum: 17.07.2011 
Sendung: Orientierung
Dauer: 08:10
Kurzbeschreibung:
 
Juden in Lettland
Gestaltung: Birgit Johannsmeier  
Datum: 05.06.2011 
Sendung: Orientierung
Dauer: 10:37
Kurzbeschreibung: Nach dem lettischen Holocaust, der Unterdrückung ihrer Religion in der Sowjetunion und antisemitischen Strömungen in den 90ern blüht die jüdische Gemeinde in Lettland langsam wieder auf. "Orientierung" gibt einen Einblick in die Gegenwart der lettischen Juden.
 
Ausgeschult, gedemütigt, vertrieben
Gestaltung: Wolfgang Slapansky 
Datum: 13.06.2009 
Sendung: Logos
Dauer: 24:54
Kurzbeschreibung: 2009 stellt das theologische Magazin „Logos“ mit diesem Beitrag ein Holocaust-Gedenkprojekt des Realgymnasiums Radetzkystraße in Wien vor.
 
... Judengut gehortet
Gestaltung: Gabriele Anderl 
Datum: 14.04.2009 
Sendung: Dimensionen
Dauer: 24:55
Kurzbeschreibung: Die Verstrickungen des Kunsthandels in den nationalsozialistischen Kunst- und Kulturgutraub hat das Ö1-Magazin Dimensionen im Jahr 2009 untersucht.
 
NS-Euthanasie
Gestaltung: Klaus Ther 
Datum: 24.04.2011 
Sendung: Orientierung
Dauer: MM:SS
Kurzbeschreibung: Mit der „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, also der systematischen, staatlich durchgeführten Tötung von mental oder körperlich beeinträchtigten Menschen, begann das Massenmorden der NS-Diktatur. Auch in Österreich, wie das Beispiel des evangelischen Diakoniewerks Gallneukirchen zeigt.
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