Papst dankt Autor für kindgemäße Umweltenzyklika

Hubert Gaisbauer, österreichischer Autor und Religionsjournalist, hat für seine kindergerechte Aufbereitung der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus einen Dankesbrief aus dem Vatikan bekommen.

Buchcover Hubert Gaisbauer: Ein Brief für die Welt
Tyrolia Verlag
Hubert Gaisbauers „Laudato si“-Erklärungen für Kinder

„Sehr geehrter Herr Gaisbauer, mit Ihrem ganz besonderen Buchgeschenk haben Sie Papst Franziskus eine wirkliche Freude bereitet“ - so beginnt ein Dankesbrief aus dem Vatikan, den Gaisbauer kürzlich erhielt.

„Sie haben eine ausgezeichnete Idee - nämlich die Enzyklika ‚Laudato si‘ Kindern zu erklären und nahe zu bringen - in großartiger Weise verwirklicht. Möge die durch dieses Buch kindgerecht vermittelte Botschaft des Heiligen Vaters tief in die Herzen derer eindringen, die morgen für das Leben auf unserem Planeten verantwortlich sind, und langfristig reiche Frucht bringen.“

Idee durch Fragen der Enkelin

Das im Namen von Papst Franziskus von Prälat Paolo Borgia verfasste Schreiben an den früheren Leiter der ORF-Radioabteilung Religion bezieht sich auf den genau ein Jahr nach dem der päpstlichen Umweltenzyklika im „Tyrolia“-Verlag erschienenen Band „Ein Brief für die Welt“, in dem Gaisbauer deren Botschaft Kindern vermittelt.

Den Anstoß dazu bekam der 77-Jährige von seiner Enkelin Caro, die ihn während eines Gespräches über „Laudato si“ gefragt habe: „Warum schreibt der Papst keinen Brief an uns Kinder? Wir werden ja in der Zukunft leben!“ Gaisbauer holt dieses „Versäumnis“ in seinem Buch mit gleich 23 Briefen nach. Anhand ausgewählter Originalstellen der Enzyklika legt er die wesentlichen Punkte dar, mit dem Ziel, „sie herunterzubrechen, an den Alltag anzubinden und im Leben der Kinder zu verankern“, wie der „Tyrolia“-Verlag mitteilte.

Publizist Hubert Gaisbauer
ORF/Hummel
Hubert Gaisbauer

„Lobenswerte Initiative“

„Papst Franziskus dankt Ihnen für Ihre lobenswerte Initiative und beglückwünscht sie zu dem gelungenen Ergebnis“, schrieb Paolo Borgia an Gaisbauer. Gerne hätte der Papst dem Autor sofort persönlich geantwortet, „aber das ist angesichts seiner vielfältigen universalkirchlichen Aufgaben ... leider nicht möglich“, begründete Borgia sein „Einspringen“.

Der Brief endet mit dem ausdrücklichen Dank an Gaisbauer für sein Gebet für den Papst und der Versicherung, dass Franziskus seinerseits „Sie und alle, die Ihnen nahe stehen“, in sein Beten einschließe und von Herzen den erbetenen Apostolischen Segen erteile.

Der für Kinder ab neun Jahren empfohlene „Tyrolia“-Band „Ein Brief für die Welt“ von Hubert Gaisbauer umfasst 106 Seiten und ist für 14,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

religion.ORF.at/KAP

Mehr dazu: