Britische Royals zu Besuch beim Papst

Dienstagnachmittag empfängt Papst Franziskus den britischen Thronfolger Prinz Charles und dessen Frau Camilla. Das Oberhaupt der katholischen Kirche und den Anglikaner Charles verbindet das Thema Umweltschutz, das beiden am Herzen liegt.

Charles ist nicht zum ersten Mal zu Besuch im Vatikan. Bereits 2009 empfing Papst Benedikt XVI. die beiden zu einer Privataudienz. 2005 vertrat Charles seine Mutter, Königin Elizabeth II., als Repräsentant des Königshauses beim Begräbnis von Papst Johannes Paul II. Diesen Pontifex hatte Charles 1985 getroffen, damals noch mit Prinzessin Diana an seiner Seite. Auch die Queen besuchte schon einige Päpste in Rom: 1961 Johannes XXIII., 1980 und 2000 Johannes Paul II. und 2014 Papst Franziskus. Noch als Prinzessin wurde sie 1951 zudem von Papst Pius XII. empfangen.

Prinz Charles und Camilla auf einem Markt in Florenz
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Charles und Camilla auf einem Markt in Florenz

Papst-Treffen Höhepunkt der Italien-Reise

Die Begegnung am Dienstag gilt als Höhepunkt der mehrtägigen Italien-Tour der britischen Royals, die sie am Freitag begonnen hatten. Von Florenz aus war es für den britischen Thronfolger am Samstag zunächst zum britischen Soldatenfriedhof bei Vicenza gegangen, während es sich seine Frau bei Pizza und Kulturprogramm in Neapel gut gehen ließ. Am Sonntag machte sich der 68-jährige Charles ein Bild von der Lage in der Erdbebenregion des Landes und besuchte die zerstörte Stadt Amatrice.

Prinz Charles und Camilla bei einer etruskischen Bronzestatue eines Löwen in Florenz
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Kulturprogramm für die Royals im Palazzo Vecchio. Etruskische Löwenstatue aus Bronze um 400 v. Chr.

Am Mittwoch reisen Charles und Camilla von Rom aus weiter nach Wien, wo unter anderem Gespräche mit Bundespräsident Alexander van der Bellen und Bundeskanzler Christian Kern geplant sind. Zum Abschluss soll es zum Heurigen gehen. Österreich ist nach Rumänien und Italien das dritte Land, in dem der Prinz von Wales und die Herzogin von Cornwall auf ihrer Europareise Station machen.

religion.ORF.at/dpa