Interreligiöse Weisheiten für 2018

Zum 15. Mal erscheint ein interkonfessioneller Kalender mit Texten der Bahai, der buddhistischen, christlichen, islamischen und jüdischen Tradition sowie Weisheiten von Dichtern und Philosophen.

Der Verein SOL (Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil) setzt sich nach eigenen Angaben seit über 30 Jahren für einen nachhaltigeren Lebensstil und einen gesellschaftlichen Wandel ein. In Zusammenarbeit mit Vertretern unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften wurden die Texte und Bilder ausgewählt.

Kalenderbild aus dem SOL-Kalender 2018
Klaus Schuster
Bilder, religiöse Sprüche und Texte von Künstlern gestalten den SOL-Kalender

Diesmal werde der Kalender außerdem durch Texte junger österreichischer Künstler ergänzt, schreibt der Verein in einer Aussendung. Auf der linken Seite stehen bei jedem Monat mehrere Sprüche oder Abschnitte aus religiösen Quellen, rechts Texte junger Künstler. Auch Feiertage der verschiedenen Religionen werden aufgelistet.

Friedensprojekt

Der Kalender steht 2018 unter dem Motto „Sehnsucht“. Alle Menschen würden sich nach Liebe, Frieden, Freude usw. sehnen, das hätten alle gemeinsam, „egal welches Geschlecht, welche Haut- oder Haarfarbe oder welche Religion wir haben“, so die Initiatoren. Um diese Ziele zu erreichen, brauche es die Gemeinschaft mit anderen Menschen.

Kalenderbild aus dem SOL-Kalender 2018
Klaus Schuster
Firmen können ihr Logo anbringen lassen

Daher soll der interreligiöse Kalender ein Friedensprojekt sein und entspricht nach SOL-Angaben auch „den höchsten Kriterien für ökologischen Druck“. Er kann vorbestellt werden und kostet bei einer Bestellung bis 22. September zehn Euro (bei größeren Mengen weniger). Die Möglichkeit zur Vorbestellung soll helfen, möglichst wenig Überschuss zu produzieren.

Geld für nachhaltige Zwecke

Auf Wunsch von Firmen werden die Kalender ab einer Bestellung von mindestens 200 Stück kostenlos mit einem Firmenlogo, einem individuellen Grußtext o.ä. hergestellt, der in Form eines Aufklebers von der Druckerei aufgebracht wird. Die Einnahmen durch den Kalenderverkauf werden für Projekte wie etwa Informationsfolder zur Nationalratswahl oder regionale Projekte zur Integration von Flüchtlingen verwendet.

religion.ORF.at

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