Papst-Spende erreichte 30.000 Menschen im Südsudan

Mit einer Spende von 25.000 Euro von Papst Franziskus konnte Saatgut für schnell wachsendes Gemüse finanziert werden. 30.000 Menschen profitieren davon, wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO am Montag mitteilte.

Die Gemüse-Sets wurden an Familien in Yei im südsudanesischen Bundesstaat Central Equatoria (Zentraläquatoria) verteilt. Die Region galt früher als die Kornkammer des Südsudans. Seit Mitte 2016 hatten Kämpfe dazu geführt, dass in der fruchtbaren Region „Existenzgrundlagen wie die Landwirtschaft ausgelöscht wurden“, erklärte die FAO.

Zwei Männer arbeiten auf einem Feld im Südsudan
APA/Helmut Fohringer
Mit der päpstlichen Spende konnte 30.000 Menschen geholfen werden

1,25 Millionen von Hungersnot betroffen

„Dank der Spende von Papst Franziskus wird es mehr Menschen in Yei möglich sein, ihr eigenes Essen anzubauen und die verheerenden Auswirkungen des Hungers abzuwehren“, sagte der FAO-Vertreter im Südsudan, Serge Tissot.

In dem sehr armen afrikanischen Land brachen nach einem Machtkampf an der Staatsspitze Ende 2013 Kämpfe aus. Der teils ethnisch geprägte Konflikt forderte Zehntausende Menschenleben, fast vier der zwölf Millionen Einwohner sind geflohen. Den Vereinten Nationen zufolge droht bis Ende des Jahres rund 1,25 Millionen Menschen eine Hungersnot - fast doppelt so vielen wie im vergangenen Jahr.

religion.ORF.at/APA/dpa

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