Stift Melk: 300 Anekdoten aus dem Klosterleben

Einblicke ins Klosterleben gewährt das kürzlich erschienene Buch „In Zeit und Ewigkeit - Melker Anekdotensammlung“. Benediktinerpater und Stiftsbibliothekar Gottfried Glaßner hat darin 300 Anekdoten über das Stift gesammelt.

Melk erscheint darin als Bildungsort, Arbeitgeber, Tourismusmagnet und Wirtschaftsakteur auf. Den Anstoß zur Anekdotensammlung habe der vielfältige Klosteralltag gegeben, heißt es in einer Aussendung des Stifts. Im Buch finden sich Geschichten über Mitbrüder, die Begegnung mit Gästen und Touristen, Ereignisse in Schule und Internat oder Vorkommnisse im Studium und in der Pfarrseelsorge. Das Material ist 13 Themenbereichen wie u.a. Kirche, Politik, Wirtschaft und Bau- und Restaurierungsgeschehen zugeordnet.

Blick auf die Stiftskirche Melk
APA/Baumgartner
Ein neues Buch bietet in 300 Anekdoten Einblicke ins Klosterleben

Innerhalb von vier Jahren wurde die Sammlung laufend erweitert. Als im Jahr 2017 der Entschluss feststand, sich mit den Melker Anekdoten an die Öffentlichkeit zu wenden, war die Zahl auf 300 Anekdoten angewachsen. Das Buch ist als vierter Band der Reihe „Thesaurus Mellicensis“ im stiftseigenen Verlag erschienen.

Hinweis

Das 277 Seiten umfassende Buch „In Zeit und Ewigkeit“ ist im Stifts-Shop und unter shop@stiftmelk.at zum Preis von 24,90 Euro erhältlich.

„Kurzweilige Lektüre“

„Die Anekdoten gewinnen durch die präzise Formulierungskunst an Qualität und werden für die Leser zu einer kurzweiligen Lektüre“, hob Gerhard Weis, ehemaliger ORF-Generalintendant, in seinem Vorwort hervor. 45 über das Buch verteilte Zeichnungen von Thomas Strohmaier beleben die Geschichten. „Wer dieses Buch in die Hand nimmt, und sich darin vertieft, beginnt zu erahnen, was in unserer schnelllebigen Welt wirklich wichtig ist und Bestand hat“, so Weis.

Glaßner betreut seit 1980 die Melker Stiftsbibliothek. Seit 1998 doziert er an der Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten Hebräisch und Altes Testament. In seine Zeit als Stiftsbibliothekar fallen neben der Aufarbeitung des Buchbestandes und der Organisation zahlreicher Sonderausstellungen auch der Besuch des Bestseller-Autors Umberto Eco oder der Sensationsfund des Nibelungenlied-Fragments im Jänner 1998.

religion.ORF.at/KAP

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