Vatikanische Museen sollen zweiten Eingang erhalten

Die Vatikanischen Museen könnten einen zweiten Eingang bekommen, um die jährlich sechs Millionen Besucher besser zu verteilen. Die Möglichkeiten würden geprüft und bald vorgestellt, sagte die Direktorin der Museen, Barbara Jatta, laut Vatican News am Mittwoch.

Geplant seien auch ein größerer Konferenzsaal, Ausstellungsräume für mittelgroße Sonderschauen sowie die Einstellung zusätzlichen Aufsichtspersonals, um weitere Teile der Sammlungen geöffnet halten zu können.

Direkter Zugang zu Antikensammlung

Der neue Eingang soll den Angaben zufolge unweit des bestehenden eingerichtet werden und einen direkten Zugang etwa zur Antikensammlung erlauben. Die Galerien der päpstlichen Sammlungen erstrecken sich über rund sieben Kilometer. Die meisten Besucher haben als Ziel die Sixtinische Kapelle, die sich am entferntesten Punkt des Rundgangs befindet. Eine verbesserte Besucherführung hatte Jatta bereits bei ihrer Ernennung Ende 2016 als Aufgabe benannt.

Eingang zu den Vatikanischen Museen
AFP PHOTO / Filippo Monteforte
Ein zweiter Eingang für die Vatikanische Museen ist angedacht

Für das laufende Jahr kündigte Jatta das Ende der Restaurierung der „Schlacht an der Milvischen Brücke“ in den Raffael-Stanzen an. In Vorbereitung seien ferner eine Ausstellung in Mexiko und eine Ausstellung mit Werken aus Russland, die ab Dezember im Vatikan gezeigt werden sollen; im Herbst 2016 hatte der Vatikan umgekehrt 42 Gemälde nach Moskau ausgeliehen.

religion.ORF.at/KAP

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