Fatima: 9,4 Millionen Pilger im Jubiläumsjahr 2017

Das portugiesische Nationalheiligtum Fatima hat im Vorjahr 9,4 Mio. Pilger empfangen. Höhepunkt des Jubiläumsjahres war der Besuch von Papst Franziskus, der am 13. Mai zwei der drei Seherkinder, Francisco Marto (1908-1919) und Jacinta Marto (1910-1920), heiligsprach.

Diese Bilanz 100 Jahre nach den Marienerscheinungen in der „Cova da Iria“ wurde bei einem Treffen der Hotelbetriebe gezogen, berichtete die katholische Nachrichtenagentur „Ecclesia“ am Donnerstag. Die meisten ausländischen Pilger kamen demnach aus Spanien, Italien, Polen und den USA, 31.500 wurden aus asiatischen Ländern verzeichnet, allen voran Vietnam, Philippinen, Südkorea und China.

Fatima wird internationaler

Insgesamt hatten in den vergangenen zehn Jahren 72 Millionen Gläubige den Wallfahrtsort aufgesucht. Fatimas Wallfahrtsdirektor P. Carlos Cabecihas sprach bei dem Treffen von einer „Internationalisierung“, die sowohl das Heiligtum von Fatima als auch dessen Botschaft in der Jubiläums-Periode erlebt habe.

Papst Heiligsprechung Fatima
REUTERS/Tony Gentile
Papst Franziskus in Fatima

Mehr Gebetsanliegen per Brief und Mail

Rückschlüsse erlaubt auch eine zu Jahresende 2017 veröffentlichte Statistik des Marienheiligtums über die zuletzt stark angestiegene Zahl von Gebetsanliegen, die per Brief, E-Mail oder persönlich in Fatima deponiert worden waren.

380.000 derartiger Intentionen wurden demnach allein in der ersten Jahreshälfte übermittelt, nachdem es im gesamten Jahr davor 240.000 gewesen waren. 88.000 der elektronisch eingelangten Anliegen waren auf Portugiesisch, 31.000 auf Spanisch, 18.000 auf Französisch, 12.000 auf Englisch, 9.000 auf Italienisch und 12.000 in anderen Sprachen verfasst.

religion.ORF.at/KAP

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