News 05. 02. 2002

Bischof Küng: Weihe von Frauen schweres Vergehen

Wenn sich römisch-katholische Frauen zu Priesterinnen weihen lassen, dann begehen sie ein schweres Vergehen, unterstreicht der Feldkircher Diözesanbischof Klaus Küng.

Er sei "sehr traurig darüber, da dies wieder eine Wunde sei, die der Kirche geschlagen wird", meint Bischof Klaus Küng. Frauen hätten vielfältige Möglichkeiten, sich in der römisch-katholischen Kirche zu betätigen. Dies gehe vom Religionsunterricht bis zur Erwachsenenbildung. Da gebe es viele Möglichkeiten, meint Bischof Küng: "Freilich setzt dies auch voraus, dass derjenige auch glücklich ist und mit Gott redet".

Kein Priesterinnenamt

"Wenn man aber frustriert ist, und ständig etwas machen will, was man nicht kann, dann ist das schade." Die angebliche Weihe von Frauen sei ungültig, es könne kein Priesteramt für Frauen geben, diese Frage sei eingehend geprüft worden, so Bischof Küng.

Widerrechtliche Weihe im Juni?

Für Aufsehen erregte kürzlich ein Bericht der Fernsehsendung "Thema": Dort wurde über römisch-katholische Frauen berichtet, die sich Ende Juni zu Priesterinnen weihen lassen werden – und zwar von einem Bischof aus dem anglo-amerikanischen Raum, der zwar nicht der römisch-katholischen Kirche angehört, aber trotzdem über die "Apostolische Sukzession" verfügt.

 

 

 

 

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