News 05. 02. 2004

Erste katholische Pastoralsynode in der Mongolei

Vor allem die kirchliche Sozialarbeit soll ausgebaut werden.

Ulan Bator, 5.2.04 (KAP) Erstmals in der Geschichte der Mongolei haben sich Katholiken zu einer Pastoralsynode versammelt. Die etwa 60 Katholiken der Kathedralpfarre St. Peter und Paul trafen sich an drei Wochenenden mit Bischof Wenceslao Padilla, Missionaren und Experten, um aktuelle Fragen des kirchlichen Lebens zu diskutieren.

Interne Kommunikation soll besser werden

Dabei wurde beschlossen, die Sozial- arbeit der katholischen Kirche des Landes in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen auszuweiten. Zudem wurden Maßnahmen zur Verbesserung der innerkirchlichen Kommunikation und zum Medien-Engagement beschlossen.

Keine Spuren seit dem 16. Jahrhundert

Die traditionelle Mehrheitsreligion in der Mongolei ist seit dem 16. Jahrhundert der tibetische Buddhismus. Von der ursprünglichen christlichen Präsenz - in der Mongolei waren im Mittelalter sowohl die katholische Kirche als auch die Apostolische Kirche des Ostens, die Kirche des alten Perserreichs, aktiv - haben sich keine Spuren erhalten. Erst seit Ende der kommunistischen Herrschaft ist es möglich, wieder das Evangelium zu verkünden.

Ausländische Missionare

Die katholische Mission wird überwiegend von Priestern und Ordens- leuten von den Philippinen sowie aus Korea und Europa getragen. Padilla wurde im vergangenen Herbst zum Bischof geweiht.

 

 

 
Seitenanfang 
weitere News