Bischof Alois Schwarz: Kirche muss für Ausgetretene offen bleiben
Der Kärntner Bischof Alois Schwarz hat sich im Rahmen der Dechantenkonferenz der Diözese Gurk für eine „offene Kirche mit viel Sympathie für das Leben der Menschen“ ausgesprochen – gerade im Bezug auf jene, die aus der Kirche ausgetreten sind.
Mit Blick auf die derzeitige Kirchensituation müsse sich Kirche so weit öffnen, „dass Ausgetretene nach wie vor im Vorraum der Kirche, an der Schwelle bleiben können, so dass sie dann ohne Schwellenangst drinnen und draußen sind“, sagte der Bischof in seinem Grundsatzreferat am Dienstag. Vielleicht sei das Bild der „Passage“ ein Bild für die heutige Kirche.
„Konzentration der Kräfte“
Angesichts der Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft brauche es eine „Konzentration der Kräfte und gegenseitige Bestärkung in dem, wofür wir uns einsetzen“, so Schwarz weiter. Kirche und Gesellschaft befinden sich laut Schwarz in einer „sehr unruhigen, unsicheren und manchmal auch unüberschaubaren Situation“. In dieser „Umbruchszeit“ sei es eine „große Verantwortung und Herausforderung, als Kirche vor Ort in den Gemeinden zu leben, den Glauben zu feiern und am Leben der Menschen teilzunehmen“.
(KAP)

