„Kein Dauerläufer des Glaubens“ - Kurt Marti

Ein Porträt des Pfarrers, Dichters und Theologen Kurt Marti.

Kurt Marti war einer der bekanntesten Schriftsteller der Schweiz und jahrzehntelang evangelisch-reformierter Pfarrer in Bern. International bekannt wurde er mit dem Gedichtband „Leichenreden“; auch seine Geschichten sind ohne den Erfahrungshintergrund des Pfarrers nicht denkbar. Poetisch und irritierend hat er christliche Vorstellungen weitergesponnen.

Motive
Sonntag, 19.2.2017, 19.05 Uhr, Ö1

Immer war Kurt Marti ein genauer Beobachter von Gesellschaft und Politik. In der Zeit des Kalten Krieges stand er im Verdacht, ein Kommunist und Subversiver zu sein. In seinem letzten Buch „Heilige Vergänglichkeit“ reflektierte Kurt Marti den Tod seiner Frau und das eigene Alter. Am 11. Februar ist Kurt Marti 96-jährig gestorben. Ein Porträt, gestaltet von Cornelius Hell.

Motive 19.2.2017 zum Nachhören:

Buchhinweise:

  • Kurt Marti, „Leichenreden“, Verlag Nagel & Kimche
  • Kurt Marti, „Heilige Vergänglichkeit. Spätsätze“, Verlag Radius