Soja: Der Fleisch gewordene Wahnsinn

Themen: Dokumentarfilm über Sojaproduktion in Brasilien; Gutes Leben für alle - Kongress; Robin Hood-Restaurant in Madrid

Soja: Der Fleisch gewordene Wahnsinn - Dokumentarfilm über die Folgen der Sojaproduktion in Brasilien

In Österreich essen wir pro Kopf und Jahr mehr als 60 kg Fleisch. Der hohe Fleischkonsum hat global gravierende Folgen: Das Futter für Rind, Schwein, Geflügel und Co verbraucht rund zwei Drittel aller fruchtbaren Flächen weltweit.

Thomas Bauer, Macher des Films "Soja. Der fleischgewordene Wahnsinn"

ORF/Alexandra Mantler

Dokumentarfilmer Thomas Bauer

Die EU importiert einen großen Teil des Futtermittels Soja aus anderen Weltgegenden. Was das für Herkunftsländer wie das bereits zuvor erwähnte Brasilien bedeutet, zeigt Thomas Bauer, Mitarbeiter der Landarbeiterpastoral der katholischen Kirche in Brasilien, in seinem neuen Film auf. „Soja: Der Fleisch gewordene Wahnsinn“ heißt die halbstündige Dokumentation. – Gestaltung: Alexandra Mantler

Gutes Leben für alle - Kongress zum Thema Nachhaltigkeit

Mit der Frage, wie wir unsere Zukunft friedlich, solidarisch und nachhaltig gestalten können, hat sich ein großer Kongress an der Wiener Wirtschaftsuniversität beschäftigt, der Titel: „Gutes Leben für alle“.

Motive
Sonntag, 9.4.2017, 19.05 Uhr, Ö1

Mehr als 1.000 Teilnehmer/innen und Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland haben das Thema facettenreich behandelt, in zahlreichen Workshops, Diskussionen und Vorträgen. Angefangen von der Frage einer gerechten Verteilung der Arbeit, über zeitgemäße Ideen der Stadtentwicklung, bis hin zur Klimapolitik und der Frage eines schonenderen Umgangs mit den Ressourcen der Erde. Gestaltung: Andreas Mittendorfer

Pater Angel hilft – „Reiche zahlen, Arme essen umsonst“

Die Idee ist einfach und bestechend: Warum sollen Menschen, die sich ein teures Essen leisten können, nicht ihren Beitrag leisten, damit auch Bedürftige in den Genuss einer Mahlzeit kommen? Genau das hat man sich vor wenigen Monaten auch im Robin-Hood-Restaurant in Madrid gedacht, wo betuchte Mittagsgäste ein bisschen mehr zahlen, damit Obdachlose – und das kostenlos – zu Abend essen können. Sie müssen dabei nicht in einer langen Schlange bei der Essensausgabe stehen, sondern werden von Kellnern wie zahlende Gäste behandelt. „Den Armen und Bedürftigen ihre Würde zurückzugeben“ – diesen Grundsatz verfolgt Pater Angel, ein 79-jähriger Priester, der seit vielen Jahren mit ungewöhnlichen Initiativen – wie eben auch dem Robin-Hood-Restaurant - auffällt. - Gestaltung: Josef Manola

Moderation: Martin Gross

Motive 9.4.2017 zum Nachhören:

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