Von der Reformation bis Maria Theresia

Themen: Ein Streifzug durch das Diözesanmuseum St. Pölten; Islam in Frankreich; Caritas Steiermark; Bibelessay von Markus Schlagnitweit

Von der Reformation bis Maria Theresia – Ein Streifzug durch das Diözesanmuseum St. Pölten

Eine Ausstellung zwischen zwei markanten Jubiläen: 500 Jahre Protestantismus und der Geburtstag von Maria Theresia, der sich heuer zum 300. Mal gejährt hat. Ausgehend von der Reformation führt die derzeitige Schau im Diözesanmuseum St. Pölten über die Zeit der Gegenreformation bis hin zur Entstehung der katholischen Sakrallandschaft, wie man sie heute kennt: also zu Materln, Kalvarienbergen und anderen Ausdrucksformen der Volksfrömmigkeit.

Erfüllte Zeit
Sonntag, 16.7.2017, 7.05 Uhr, Ö1

Einen besonderen Aspekt des barocken Katholizismus, und zwar die Wallfahrt, wird zusätzlich in der Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Maria Langegg beleuchtet. - Gestaltung: Wolfgang Slapansky

Islam auf Französisch – Junge Muslime und Musliminnen suchen neue Wege

Zum wiederholten Mal ist Frankreich in den vergangenen zwei Jahren zum Ziel von radikal-islamischen Terroristen geworden. Die Angst vor neuen Anschlägen, Radikalisierung und Misstrauen der muslimischen Community gegenüber prägen viele Debatten zum Islam.

Junge Musliminnen und Muslime wollen bewusst einen französischen Islam etablieren, ohne Finanzierung aus dem Ausland, offen für eine liberalere Auslegung, die etwa auch einen homosexuellen Imam akzeptiert. - Gestaltung: Kerstin Tretina

Babyklappe und Schwangere in Notlagen – Zwei Projekte der Caritas Steiermark feiern ein Jubiläum

Seit 30 Jahren berät das „Beratungszentrum für Schwangere“ werdende Mütter in Notlagen. Vor 15 Jahren wurde zudem die Babyklappe und die Möglichkeit der anonymen Geburt eingeführt. Zeit für eine Bilanz: Mit viel Verständnis und Feingefühl versuchen die Einrichtungen den betroffenen Frauen zu helfen und haben dabei die unterschiedlichsten Schicksale kennengelernt und Erfahrungen gesammelt. - Gestaltung: Peter Rudlof

Der Sämann und das Samenkorn - Bibelessay zu Mt. 13, 1-23

Wenn es auf unfruchtbaren Boden fällt, verdorrt das Samenkorn, erzählt Jesus von Nazareth in dieser Bibelstelle, dem Gleichnis vom Samenkorn. Das verdorrte Korn stirbt ab und kann nicht wachsen. Wenn es jedoch auf fruchtbaren Boden fällt, kann das Samenkorn wachsen und Früchte hervorbringen. Der katholische Theologe Markus Schlagnitweit nimmt im Zusammenhang mit diesem Gleichnis besonders den Sämann in die Pflicht: Er, der Sämann trage Verantwortung dafür, auf welchen Boden er das Korn werfe und wie er sich danach um die Saat kümmere. Der Künstler- und Hochschulseelsorger der Diözese Linz zieht eine Parallele zwischen dem Sämann aus dem Gleichnis und jenen, die das Wort Gottes verkünden.

Bibelessay zu Mt. 13, 1-23

Moderation: Judith Fürst

Erfüllte Zeit 16.7.2017 zum Nachhören:

Links: