„Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit“ Teil 2

Elie Wiesel über das chassidische Judentum: Er war Friedensnobelpreisträger, Holocaust-Überlebender, Geschichtenerzähler und Geschichtensammler: der Schriftsteller und Hochschullehrer Elie Wiesel, geboren 1928 in Sighetu Marmației, Königreich Rumänien, gestorben 2016 in New York City.

Bei seinem letzten offiziellen Wien-Aufenthalt, 1998, hat er einen viel beachteten Vortrag über Chassidismus gehalten - eine jüdische Glaubenspraxis in Osteuropa, die geprägt ist von Mystik, dem Glauben an Wunder und Erzählungen über weise Rabbis. Sie hat Elie Wiesels Kindheit in Rumänien geprägt - und auch sein späteres Leben, allerdings in modifizierter Form.

Logos
Samstag, 30.9.2017, 19.05 Uhr, Ö1

Für ihn ist das Wesen des Chassidismus von einem tiefen Wissen um die menschliche Natur geprägt und von einer intensiven, mitunter aber überaus kritischen Gottverbundenheit. Im Rahmen der Reihe „Das Museum der Meisterwerke - aus 50 Jahren Ö1“ wiederholt Logos anlässlich der hohen jüdischen Feiertage Rosch ha Schanah und Jom Kippur eine Sendung von 1998.

Gestaltung: Brigitte Krautgartner

Logos 30.9.2017 zum Nachhören: