79 Jahre Novemberpogrome

9. November 1938: Novemberpogrome in Österreich

Heute vor 79 Jahren fanden in Österreich im Zuge der Novemberpogrome gewaltsame Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung statt: Morde, Erniedrigungen, Vertreibungen und Zerstörungen. Das Psychosoziale Zentrum ESRA bietet im 2. Wiener Gemeindebezirk Menschen, die durch Verfolgung, Folter, Migration, Misshandlung oder andere schwerwiegende Ereignisse traumatisiert wurden, Hilfe an. Einen Schwerpunkt der Betreuung widmet ESRA Opfern der NS-Verfolgung. Im kommenden Jahr, wenn sich das Novemberpogrom zum 80. Mal jährt, veranstaltet Ö1 gemeinsam mit ESRA ein Gedenken der Opfer des Novemberpogroms. Dafür sucht ESRA nach Erinnerungen an die Tage des 9. und 10. November 1938. Die Erinnerungen oder auch Fotos können erinnerungskulturelle Lücken füllen und das Gedenkprogramm im kommenden Jahr gestalten. Das Gedenken soll auch einen wachsamen Blick auf die Gegenwart werfen. – Gestaltung: Julia Wötzinger

Schweizer Moscheen als Islamisten-Hochburgen

Sie zählt zu den Vorkämpferinnen gegen den radikalen Islamismus in der Schweiz, die tunesisch-stämmige Menschenrechtsaktivistin und Autorin Saida Keller-Messahli. Für ihr neuestes Buch hat sie hinter die Kulissen der Schweizer Moscheen geblickt und dort eine Drehscheibe des europäischen Islamismus gefunden - mit Verbindungen nach Österreich. Kerstin Tretina hat mit ihr gesprochen.

Moderation: Roberto Talotta

Religion aktuell 9.11.2017 zum Nachhören:

Buchhinweis:

Saida Keller-Mesahli, „Islamistische Drehscheibe Schweiz – Ein Blick hinter die Kulissen der Moscheen“, NZZ-Libro Verlag

Link:

ESRA