Saudi-Arabiens Imagepolitur

Themen: Wandel im saudischen Königshaus; Europa-Dialog im Vatikan; 50 Jahre katholisch-lutherischer Dialog; Wahlen in der israelitischen Kultusgemeinde Wien

PR-Maschinerie Saudi Arabien - Imagewandel des Königshauses

Es ist ein Richtungskampf, der sich derzeit in Saudi-Arabien, im saudischen Königshaus abspielt. Der aktuelle Thronfolger und Kronprinz setzt auf innenpolitische und religiöse Reformen und lässt die ultrakonservativen Gegner im eigenen Land, selbst in der eigenen Familie, einschüchtern.

Praxis
Mittwoch, 15.11.2017, 16.05 Uhr, Ö1

Auch nach außen hin will Saudi-Arabien nun einen Imagewandel vollziehen - und setzt nicht zum ersten Mal auf eine verstärkte, mehr oder weniger subtile PR im Westen. Kerstin Tretina über die Hintergründe der PR-Strategien Saudi-Arabiens, die bis nach Österreich wirken. - Gestaltung: Kerstin Tretina

Europa neu denken - Dialog im Vatikan

„(Re)thinking Europe“ - so lautete der Titel einer Dialogveranstaltung, die vor kurzem im Vatikan stattgefunden hat. Daran beteiligten sich neben Kardinälen und Bischöfen zahlreiche Europapolitiker - und Politikerinnen, Diplomaten und Akteure von der Basis. Auch eine Delegation aus Österreich war dabei. Ein Kongress zur Zukunft Europas, berichtet ORF-Rom-Korrespondentin Mathilde Schwabeneder.

Reformation und Ökumene - Kurt Koch zieht Bilanz

500 Jahre Reformation - was heißt das für den ökumenischen Dialog? Der Ökumene-Verantwortliche des Vatikan, Kardinal Kurt Koch zieht Bilanz. Denn: „Der allererste Dialog, den die katholische Kirche begonnen hat, unmittelbar nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, war mit dem lutherischen Weltbund. Deshalb haben wir nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 50 Jahre ökumenischen Dialog, katholisch-lutheranisch“, so Koch. - Gestaltung: Mathilde Schwabeneder

Kopf an Kopf-Wahlen in der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

Der kommende Sonntag ist wieder ein Wahlsonntag - und zwar in der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. 5740 Wiener Jüdinnen und Juden sind dieser Tage aufgerufen, den Vorstand der Jüdischen Gemeinde Wiens zu wählen. Alle fünf Jahre wählt die IKG, welche Fraktionen im 24-köpfigen Kultusvorstand vertreten sein sollen. Derzeit hält IKG-Präsident Oskar Deutsch mit seiner „Liste Atid - Team Oskar Deutsch“ mit sieben Mandaten die meisten Sitze. Ein Mandat weniger hält der Verein Bucharischer Juden (VBJ - Sefardim) mit sechs Mandaten. Doch ein Streit spaltete die Koalition der Fraktionen im vergangenen Jahr. Nun kämpfen sieben Listen um die Mandate im Vorstand. An Herausforderern mangelt es also nicht. Mit welchen Ideen und Forderungen die Listen um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler buhlen und welche Wünsche die Fraktionen für die nächsten fünf Jahre haben, fasst Julia Wötzinger zusammen.

Moderation: Alexandra Mantler

Praxis 15.11.2017 zum Nachhören:

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