Bischofsweihe in Innsbruck

Themen: Hermann Glettler wird zum Bischof gewählt; Michael Chalupka über Vorteile der Inklusion; „Gemäßigter“ Islam in Indonesien; Bibelessay von Michael Chalupka

Künstler, Sozialaktivist und Bischof – Reportage von der Weihe Hermann Glettlers zum Innsbrucker Diözesanbischof

Er hat Theologie und Kunstgeschichte studiert, ist selbst als Künstler aktiv und gilt als „Künstlerpfarrer“, der sich besonders auch für sozial Benachteiligte und Flüchtlinge engagiert. Doch damit nicht genug. Am 2. Dezember erfolgt die Weihe des 52-jährigen Bischofsvikars der Diözese Graz-Seckau, Hermann Glettler, zum Bischof der katholischen Diözese Innsbruck. Und zwar in der Innsbrucker Olympiahalle, die bei einem Fassungsvermögen, das das einer Domkirche bei weitem übersteigt, aus allen Nähten platzt. – Gestaltung: Johannes Kaup

Win Win – Über die Vorteile der Inklusion

Seit mittlerweile 24 Jahren ist der 3. Dezember der von der UNO ausgerufene Tag der Menschen mit Behinderungen. Isabella Ferenci hat aus diesem Grund mit Pfarrer Michael Chalupka gesprochen, dem Direktor des evangelischen Hilfswerks Diakonie Österreich. Er war zu Gast im Wiener ORF Funkhaus, um wie auch in den vergangenen Jahren einen Adventkranz zu bringen. Ist dieser doch eine Erfindung des evangelischen Pastors Johann Hinrich Wichern, der ihn erstmals 1839 für die Kinder in dem von ihm gegründeten Hamburger Waisenhaus erstrahlen ließ. Wichern gilt als der Begründer der Diakonie. Bei seinem Besuch hat Michael Chalupka einmal mehr betont, wie wichtig die Inklusion von behinderten Menschen in unsere Gesellschaft ist oder wäre. – Gestaltung: Isabella Ferenci

Indonesien - Land des „gemäßigten“ Islam

Während – freilich nicht nur – für Christinnen und Christen die Vorbereitungszeit auf Weihnachten, der Advent, beginnt, gedenken Muslime und Musliminnen in diesen Tagen des Geburtstags des Propheten Mohammed. Zum genauen Datum von Muhammads Geburt gibt es unterschiedliche Quellen - schiitische Muslime feiern einige Tage später als sunnitische. Aber in vielen Ländern dauern die Feiern ohnehin eine ganze Woche oder sogar noch länger – so auch in Indonesien, wo während des ganzen Monats verschiedene lokale Festivitäten stattfinden. In der Hauptstadt Jakarta wurde als Auftakt eine Ausstellung über islamische Bildung eröffnet, und zwar unter der Ägide des Religionsministeriums, denn in Indonesien möchte man, wie es heißt, den „gemäßigten“ Islam fördern. – Gestaltung: Lise Abid

Die Apokalypse, ein Hoffnungsbuch – Bibelessay zu Apk 5, 1 - 14

Mit dem ersten Adventsonntag beginnt in der katholischen und in der evangelischen Kirche das neue Kirchenjahr. In der katholischen Kirche ist es biblisch und liturgisch gesprochen dem Evangelisten Markus gewidmet. Was in evangelisch-lutherischen Gemeinden am ersten Adventsonntag als Predigttext gelesen wird, ist in der „LEBENSKUNST“ zu erfahren, die wie immer am ersten Sonntag im Monat den Bibeltext nach evangelischer Leseordnung thematisiert. Es ist dies eine Stelle aus der Offenbarung des Johannes, entstanden Ende des ersten Jahrhunderts, das letzte in der Reihe der Bücher des Neuen Testaments. Auch dazu hat sich Michael Chalupka, evangelischer Theologe, Pfarrer und Direktor der Hilfsorganisation Diakonie Österreich Gedanken gemacht.

Bibelessay zu Apokalypse 5, 1 - 14

Moderation: Martin Gross

Lebenskunst 3.12.2017 zum Nachhören:

Links: