Friedensgipfel der Religionen

Friedensgipfel der Religionen

Am 27. Februar ist im Hotel Hilton in Wien ein zweitägiger Friedensgipfel der Religionen zu Ende gegangen. Hochrangige christliche und muslimische Religionsvertreter haben dabei eine Dialogplattform für die Nahost-Region ins Leben gerufen. Organisiert wurde die Plattform vom Internationalen Dialogzentrum KAICIID, dem König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog. Die wegen ihres Gründungsmitglieds Saudi Arabien umstrittene Plattform startete als Kooperation zwischen Christen und Muslimen und will in weiterer Folge für alle Religionen offen sein. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse des Gipfels von Johannes Kaup.

Oskar Deutsch: FPÖ-Historikerkommission sinnlos

Keinen Sinn sieht Oskar Deutsch, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, darin, die FPÖ-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten. Das stellte er am 27. Februar in einer Aussendung zum Thema FPÖ-Historikerkommission fest. Ein historischer Rückblick sei ohne Wert, solange die FPÖ nicht glaubhaft gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen vorgehe. Geboten wäre es, die Strukturen des gesamten Parteigefüges zu durchleuchten, einschließlich der Vereine, Organisationen und parteinaher Medien wie „Zur Zeit“ und „Aula“. Die Entfernung von Funktionären aus der FPÖ, die Burschenschaften angehören, wo antisemitisches Gedankengut verbreitet werde und die sich einer Aufarbeitung verweigerten, wäre nur eine logische Konsequenz, meinte der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch.

Moderation: Martin Gross

Religion aktuell 27.2.2018 zum Nachhören:

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