„Gedanken für den Tag“

Dienstag, 8.8.2017, Topsy Küppers

Gesprochenes Verbrechen

Ein gebrochenes Versprechen, ist ein gesprochenes Verbrechen! Was für ein Gedanke! Ach, ich weiß nur eines: Wenn mir jemand etwas verspricht, und es nicht hält, dann tut mir das weh. Nein, nein, es ginge zu weit, würde ich dem- oder derjenigen damit ein Verbrechen unterstellen, aber man ist verletzt – verärgert - betroffen und soweiterundsoweiter. 

Montag, 7.8.2017, Topsy Küppers

Ein gebrochenes Versprechen...

Ein gebrochenes Versprechen, ist ein gesprochenes Verbrechen! Ist das so? In dieser Woche wandern meine Gedanken zu dem, was uns alles versprochen wurde, und dann gebrochen wird. Keine Sorge, nein, nein, es gibt keine Moralpredigten! Denn in dieser Woche möchte ich erzählen, wie unser Herz gestreichelt wird, wenn jemand sein Versprechen hält... 

Samstag, 5.8.2017, Christian Rathner

Der Tod

Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Ingmar Bergman in seinem Haus auf der Insel Farö. Mit seinem Schwiegersohn, dem Schriftsteller Henning Mankell, sah er sich dort über 100 Kinofilme an. 

Freitag, 4.8.2017, Christian Rathner

Die Freude

Landschaften stehen in Ingmar Bergmans Filmen nicht nur für das Weite und Äußere der Natur, sondern auch für die innere Verfasstheit der handelnden Personen. Gerne drehte er auf Inseln, auf den Schären oder auf Farö. 

Donnerstag, 3.8.2017, Christian Rathner

Das Gesicht

In dem Ingmar-Bergman-Film „Szenen einer Ehe“, beschreibt Liv Ullmann als Marianne, von Beruf Scheidungsanwältin, den Dialog zerstrittener Paare: 

Mittwoch, 2.8.2017, Christian Rathner

Der Traum

„Keine Kunstform geht wie der Film an unserem Tagesbewusstsein vorbei direkt auf unsere Gefühle zu, die tief im Dämmerraum der Seele verborgen liegen“, schreibt Ingmar Bergman. 

Dienstag, 1.8.2017, Christian Rathner

Der Vater

„Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen“, sagt Jesus im Johannesevangelium. Für den schwedischen Pastorensohn Ingmar Bergman klingt das wie eine Drohung. „Ich bedanke mich herzlich“, schreibt er, „aber wenn ich es geschafft habe, den Wohnungen meines Vaters zu entkommen, möchte ich nicht bei jemandem einziehen, der noch schlimmer ist.“ 

Montag, 31.7.2017, Christian Rathner

Nahaufnahmen - Zum 10. Todestag von Ingmar Bergman

1927 oder 1928 dürfte es gewesen sein, da war unter den Weihnachtsgeschenken im Haus des Stockholmer Pastors Erik Bergman und seiner Frau Karin ein Kinematograph. Eine modernisierte Laterna magica also, mit einem kleinen Schornstein für den Rauch der Petroleumlampe, die als Lichtquelle diente. Kolorierte Bilder, aber auch kurze Filme konnte man damit projizieren. 

Samstag, 29.7.2017, Roland Fürst

Auf Augenhöhe

Gespräche unter pubertären Jugendlichen laufen beispielsweise ganz anders als wenn sich der gleiche Junge mit seinen Eltern unterhält. 

Freitag, 28.7.2017, Roland Fürst

Zwischen den Zeilen

„Tränen können Freude ausdrücken, aber auch Schmerzen“. Paul Watzlawick unterscheidet in Axiom Nummer vier der menschlichen Kommunikation zwischen analogen und digitalen Modalitäten. 

Donnerstag, 27.7.2017, Roland Fürst

Ursache und Wirkung

Eine Ehefrau beschwert sich, ihr Mann würde sich ständig zurückziehen. Der Mann jedoch weist darauf hin, dass er sich nur zurückziehe, weil seine Frau ständig an ihm herumnörgelt. Die Frau nörgelt also und der Mann zieht sich zurück. Weil er sich zurückzieht, nörgelt sie. 

Mittwoch, 26.7.2017, Roland Fürst

Die Perlenkette

Wenn A zu B sagt: "Sie haben eine schöne Perlenkette, sind die echt?“, dann kann dies von B unterschiedlich aufgenommen werden. Durch Gestik, Mimik und Tonfall von A, können bei B verschiedene Reaktionen ausgelöst werden, die bei gleicher Information die Beziehung zwischen A und B definieren. 

Dienstag, 25.7.2017, Roland Fürst

Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren

Die Frau im überfüllten Wartesaal, die vor sich auf den Boden starrt oder mit geschlossenen Augen dasitzt, teilt den anderen mit, dass sie weder sprechen noch angesprochen werden will. 

Montag, 24.7.2017

„Watzlawick reloaded“

Ich erzähle heute sicherlich nichts von jemandem, der nach den Wirren des ersten Weltkriegs in Villach geboren wurde und zwar am 25. Juli 1921. Gestorben ist der große Österreicher aber nicht in seiner Heimat, sondern in den USA, im kalifornischen Palo Alto. 

Samstag, 22.7.2017

Im Dorf die Welt

„Drei oder vier Familien in einem Dorf auf dem Land, darauf muss man sich konzentrieren“, schrieb Jane Austen in einem Brief 1814. Tatsächlich hat die Autorin ihre Heimat in Südengland nie verlassen, auch nicht in ihren Romanen. 

Freitag, 21.7.2017, Brigitte Schwens-Harrant

Der Klang von Gelächter

Schon als Fünfzehnjährige hat die 1775 in Südengland geborene Jane Austen satirische Texte verfasst, in denen sie sich über feine Damen lustig machte, die auf dem Sofa in Ohnmacht fielen. 

Donnerstag, 20.7.2017, Brigitte Schwens-Harrant

Geld, Geld, Geld

Eheschließungen vor 200 Jahren waren Finanzgeschäfte, ihnen gingen Anlageberatungen voraus. Kaum eine Autorin zeigt das so deutlich wie Jane Austen in ihren Romanen, die zwischen 1811 und 1817 erschienen sind. 

Mittwoch, 19.7.2017, Brigitte Schwens-Harrant

Aufmüpfige Frauen

Jane Austen starb am 18. Juli 1817. Da war die Schriftstellerin gerade 41 Jahre alt und lebte unverheiratet mit Mutter und Schwester auf einem Anwesen des Bruders. Frauen waren abhängig von den Besitztümern ihrer Männer. Hatten sie keinen Mann, war es daher gut einen Bruder mit Besitz zu haben. 

Dienstag, 18.7.2017, Brigitte Schwens-Harrant

„Enge Räume, weite Gedanken“

16. Dezember 1775, Südengland. Jane wird als siebtes Kind der Austens geboren. Der Vater ist Pfarrer und in der Familie wird viel gelesen, Theater gespielt und abends liest man einander vor. Schon als 15-Jährige schreibt Jane bissige und satirische Texte, Jahre später wird sie Weltliteratur verfassen, die bis heute unterhält und staunen lässt. 

Montag, 17.7.2017, Brigitte Schwens-Harrant

Regeln und Zwänge

Unter welchen Bedingungen darf man jemanden zum Abendessen einladen? Wer muss dann neben wem sitzen? Wer darf das Wort an wen richten und wie?