Uni: Juden, Christen und Muslime im Dialog

An der Donau-Universität Krems startet zum zweiten Mal ein Masterlehrgang für interreligiösen Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen. Der berufsbegleitende Lehrgang richtet sich an sogenannte Multiplikatoren.

Laut einer Aussendung handelt es sich um den einzigen Masterlehrgang in Österreich, der allein auf den Dialog zwischen den drei monotheistischen Religionen konzentriert ist. Die Seminare werden in einer europäischen Kooperation in Krems, Berlin (Kooperation Abraham Geiger-Kolleg Potsdam), Sarajevo (Kooperation Islamisch-Theol. Fakultät Sarajevo), London (Kooperation Westminster Interfaith und Interfaith Netowrk of the UK), Frankfurt a.M. (Kooperation mit Institut für Studien der islamischen Religion und Kultur, Univ. Frankfurt) durchgeführt.

Kenntnisse erweitern, Vorurteile abbauen

Ziel ist eine strukturelle Verstärkung des interreligiösen Dialogs, der Abbau von Antisemitismus und Islamfeindschaft sowie bessere Kenntnisse über die anderen religiösen Traditionen. Der Lehrgang richtet sich an so genannte Multiplikatoren aus Religionsgemeinschaften, Bildungseinrichtungen sowie der kommunalen Integrations- und Verständigungsarbeit und andere Interessierte.

Der Lehrgang dauert vier Semester und kostet 7.500 Euro, wobei Finanzierungshilfen angeboten werden. Die Österreichischen Ordensgemeinschaften und die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich fördern die Ausbildung ebenfalls. Der Lehrgang startet im Wintersemester 2018/19.

religion.ORF.at

Link:

  • Die Frau, die eine Moschee gründete
    Die deutsche Imamin, Juristin und Frauenrechtlerin Seyran Ates erzählt in ihrem aktuellen Buch „Selam, Frau Imamin“ von ihren Vorstellungen von einem aufgeklärten Islam - und davon, wie sie auf die Idee kam, in Berlin eine Moschee zu gründen.
  • „Agnus Dei“: Ordensfrauen und ein großes Tabu
    Der mehrfach ausgezeichnete Spielfilm „Agnus Dei - Die Unschuldigen“ widmet sich einem Tabuthema: der Geschichte polnischer Ordensfrauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg infolge von Vergewaltigungen schwanger wurden.
  • Lange Nacht der Kirchen: 650 offene Gotteshäuser
    Rund 650 Kirchen in ganz Österreich beteiligen sich heuer am 9. Juni an der Langen Nacht der Kirchen. Dabei können die Besucher zwischen exakt 2.686 Programmpunkten wählen, wie die Veranstalter bekanntgaben.
  • Turiner Grabtuch: Spurensuche in Wien
    „Wer ist der Mann auf dem Turiner Grabtuch?“ Eine Frage, die Besucherinnen und Besucher dieser Tage durch Räumlichkeiten des Erzbischöflichen Palais in Wien begleitet.
  • Kinderbuch soll über Multiple Sklerose aufklären
    „Annas Mama ist super - Multiple Sklerose kindgerecht erklärt“ lautet der Titel eines kleinen, 32-seitigen Kinderbuches, das die Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis (CS) anlässlich des Welt-MS-Tag am 31. Mai herausgibt.
  • Evangelisches in drei Wiener Museen
    Drei evangelische Ausstellungen in Wien befassen sich mit Themen rund um die Reformation, Martin Luther und „unterschiedliche Aspekte des Evangelisch-Seins“ in der Gegenwart.
  • Sommerakademie: Ökumenisches Nachdenken
    Der Garten als religiöses Symbol und die heutige Umweltkrise stehen im Zentrum der diesjährigen Ökumenischen Sommerakademie, die vom 12. bis 14. Juli im Stift Kremsmünster stattfindet.
  • Charamsa: Abrechnung mit „homophober“ Kirche
    In seinem Buch „Der erste Stein“ rechnet der ehemalige Vatikan-Prälat Krzysztof Charamsa mit der römisch-katholischen Kirche ab. Dabei teilt er kräftig gegen einen homophoben Klerus aus, auch die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus bleiben nicht verschont.
  • Zwei Stimmen für Reformen des Islam
    Der Islam braucht Reformen. Darüber sind sich der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide und der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad einig, ihre Ansätze unterscheiden sich hingegen gewaltig.
  • „Dreiklang der Gärten“: Stift Kremsmünster öffnet Tore
    Dem neuerlichen Wintereinbruch in vielen Teilen Österreichs zum Trotz ist das Benediktinerstift Kremsmünster ab Freitag Schauplatz der Oberösterreichischen Landesgartenschau 2017.