Festival Musica Sacra beginnt mit Händel

Im Dom zu St. Pölten wird am Sonntag das diesjährige Kirchenmusikfestival Musica Sacra eröffnet: Georg Friedrich Händels Oratorium „Alexander’s Feast“ gelangt unter der Leitung von Domkapellmeister Otto Kargl zur Aufführung.

Bis 20. Oktober folgen im Rahmen des 1973 gegründeten Festivals weitere Konzerte in St. Pölten sowie in den Stiftskirchen Lilienfeld und Herzogenburg. Eine „Ode zu Ehren der hl. Cäcilia“, der Schutzpatronin der Musik, liegt Händels Oratorium zugrunde. Die cappella nova graz, die Domkantorei St. Pölten, das L’Orfeo Barockorchester sowie Elisabeth Breuer und Martina Daxböck (Sopran), Bernhard Berchtold (Tenor) und Matthias Helm (Bass) sind die Ausführenden des Konzerts, das am 26. Dezember um 11.03 Uhr in Ö1 ausgestrahlt wird.

Domkantorei St. Pölten

F. Gleiss

Domkantorei St. Pölten

„Musik für die Seele“

Unter dem Motto „Musik für die Seele“ steht am 16. September in der Stiftskirche Lilienfeld der nächste Abend: Der Wiener Kammerchor unter der Leitung von Michael Grohotolsky, Wolfgang Kogert (Orgel), der Dreigesang Zwoadreivier und Matthias Loibner (Drehleier) kombinieren u.a. Werke von Ligeti und Britten mit Volksliedern (nachzuhören auf Ö1 am 28. September um 19.30 Uhr).

In der Stiftskirche Herzogenburg erklingt am 30. September „Musik am Wiener Kaiserhof“. Das Ensemble Castor und Sopranistin Christina Gansch widmen sich dem österreichischen Barockkomponisten Johann Heinrich Schmelzer und seinen Zeitgenossen.

Veranstaltungshinweis

Festival Musica Sacra, 10. September bis 20. Oktober. Eröffnungskonzert am Sonntag, 10. September, 18.00 Uhr im Dom St. Pölten, 17.00 Uhr Werkeinführung im Refektorium

Kindgerechtes zum Thema „Anfänge“

Im Familienkonzert „Wie war das am Anfang“ am 6. Oktober im Dom zu St. Pölten sollen Kinder ab sechs Jahren die Orgel und ihre Musik kindgerecht erleben können. „Wie war das am Anfang“ ist der Titel des Buches von Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber, in dem viele Fragen zum Thema „Anfänge“ gestellt werden.

Auch die beiden letzten Konzerte des Festivals finden im Dom statt: Luther-Vertonungen mit dem Calmus Ensemble am 8. Oktober („Luther singt“) und ein ebenfalls Luther gewidmeter Abend mit dem Bass-Bariton Klaus Mertens und dem Organisten, Live-Elektroniker und Komponisten Franz Danksagmüller am 20. Oktober. Dieses Konzert sendet Ö1 am 30. Oktober um 23.03 Uhr. Ergänzt wird das Konzertprogramm durch musikalisch gestaltete Gottesdienste.

religion.ORF.at/APA

Link:

  • „Der Muslim und die Jüdin“: Geschichte einer Rettung
    1941 nimmt der muslimische Arzt Mohammed Helmy das jüdische Mädchen Anna bei sich in der Arztpraxis auf und bewahrt sie so vor der Deportation durch die Nazis. Diese Geschichte erzählt ein neues Buch.
  • Raum durch Kunst: Benefizauktion für Hospiz Rennweg
    „Hospiz braucht #mehrRaum“ – unter diesem Motto findet am 5. Oktober eine Benefizauktion zugunsten des Hospizes Rennweg der Caritas Socialis statt. Versteigert werden Kunstwerke namhafter Künstlerinnen und Künstler, die man sich schon vorher ansehen kann.
  • Interreligiöse Weisheiten für 2018
    Zum 15. Mal erscheint ein interkonfessioneller Kalender mit Texten der Bahai, der buddhistischen, christlichen, islamischen und jüdischen Tradition sowie Weisheiten von Dichtern und Philosophen.
  • „Jüdisches Wien erleben“ beim IKG-Tag der offenen Tür
    Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien öffnet am Sonntag zum vierten Mal ihre Türen für Besucher, die „das Judentum in seinen verschiedenen Facetten“ kennenlernen können.
  • 18. Europäischer Tag der jüdischen Kultur
    Am 3. September beteiligen sich das Burgenland, Vorarlberg und Wien wieder am Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Leitthema ist in diesem Jahr „Diasporas“. Insgesamt begehen 35 Länder Europas diesen Tag.
  • Zwei Veranstaltungen zu Edith-Stein-Jahr
    Der Karmelitenorden, die Edith-Stein-Gesellschaft und die Katholische Hochschulgemeinde gedenken mit zwei großen Veranstaltungen in Wien zum Thema „Befreite Freiheit“ der Märtyrerin und Europapatronin Edith Stein (1891-1942).
  • Die Frau, die eine Moschee gründete
    Die deutsche Imamin, Juristin und Frauenrechtlerin Seyran Ates erzählt in ihrem aktuellen Buch „Selam, Frau Imamin“ von ihren Vorstellungen von einem aufgeklärten Islam - und davon, wie sie auf die Idee kam, in Berlin eine Moschee zu gründen.
  • „Agnus Dei“: Ordensfrauen und ein großes Tabu
    Der mehrfach ausgezeichnete Spielfilm „Agnus Dei - Die Unschuldigen“ widmet sich einem Tabuthema: der Geschichte polnischer Ordensfrauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg infolge von Vergewaltigungen schwanger wurden.
  • Kinderbuch soll über Multiple Sklerose aufklären
    „Annas Mama ist super - Multiple Sklerose kindgerecht erklärt“ lautet der Titel eines kleinen, 32-seitigen Kinderbuches, das die Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis (CS) anlässlich des Welt-MS-Tag am 31. Mai herausgibt.
  • Evangelisches in drei Wiener Museen
    Drei evangelische Ausstellungen in Wien befassen sich mit Themen rund um die Reformation, Martin Luther und „unterschiedliche Aspekte des Evangelisch-Seins“ in der Gegenwart.