Timna Brauer singt jüdisch-christliche Sakralmusik

Die Wiener Sängerin Timna Brauer und das Elias-Meiri-Ensemble gestalten gemeinsam mit dem in der Kirche Maria am Gestade beheimateten Chorensemble „Vox Gotica“ einen Abend mit jüdisch-christlicher Sakralmusik.

„Chant for Peace“ ist das Konzert am Donnerstag, 16. November 2017 um 19.30 Uhr im Wiener MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben für Musik und Theater im Wiener Augarten, betitelt. Zu hören ist laut Ankündigung eine „Hommage an die christlich-jüdische Tradition zu singen und zu beten“: Alttestamentarisch-jüdischer Sakralgesang begegne frühchristlichem gregorianischem Choral.

Timna Brauer mit ausgebreiteten Armen

Max Moser

Sängerin Timna Brauer

Religiöser Brückenschlag

Mit dem gemeinsam von jüdischen und christlichen Musikern gestalteten Programm ist auch ein religiöser Brückenschlag intendiert: „Durch das Sichbesinnen auf den gemeinsamen Ursprung lösen sich wie selbstverständlich scheinbare Gegensätze auf: jüdischer und christlicher Glauben - vereint durch die Kraft der Musik.“

Kooperation mit Zisterziensermönchen

„Chant for Peace“ heißt auch die jüngste CD von Timna Brauer und dem Elias-Meiri-Ensemble, für die sie mit den Zisterziensermönchen von Stift Heiligenkreuz kooperierten. Der diesmalige Partner, das Ensemble „Vox Gotica“ besteht seit 1998 und widmet sich der Aufführung sakraler Musik des Mittelalters in solistischer Besetzung.

religion.ORF.at/KAP

Mehr dazu:

Link:

  • Buch: Vom Flüchtlingskind zur Konzertpianistin
    Mit einem Kindertransport gelangte das begabte jüdische Mädchen Lisa Jura im Zweiten Weltkrieg aus Wien nach Großbritannien, wo sie später Konzertpianistin wurde. Ihre Tochter hat nun die Geschichte ihrer Mutter niedergeschrieben.
  • Musliminnen-Buch: Kopftuch nur Nebensache
    Ein Buch möchte mit dem einseitigen Bild der abhängigen muslimischen Frau aufräumen. In „Mehr Kopf als Tuch“ kommen elf unterschiedliche Frauen zu Wort - zum Teil mit persönlichen Geschichten. Das Kopftuch spielt dabei nur eine Nebenrolle.
  • Schicksal vertriebener Protestanten in Salzburg Museum
    In einer neuen Ausstellung beleuchtet das Salzburg Museum ab Samstag das Schicksal von 22.000 Salzburgern, die 1731 und 1732 unter dem katholischen Fürsterzbischof Firmian aus ihrer Heimat vertrieben wurden.
  • Das Judentum, mit Witz erklärt
    Paul Chaim Eisenberg beschreibt in seinem Buch „Auf das Leben! Witz und Weisheit eines Oberrabbiners“, was es braucht, um ein guter Rabbiner zu sein: Einfühlungsvermögen, Menschenkenntnis und vor allem Humor.
  • 95 Thesen: Rauminstallation in der Gustav-Adolf-Kirche
    Martin Luthers 95 Thesen: Jede und jeder hat schon von ihnen gehört, doch den Inhalt kennt fast niemand. Eine Rauminstallation in einer Wiener evangelischen Kirche macht sich auf die Spur.
  • „Bible Wear“: Mode in biblischer Zeit
    Mit dem Gewand in biblischer Zeit beschäftigt sich die dritte Sonderausstellung „Bible Wear - Mode in biblischer Zeit“ der Bibelwelt Salzburg. Sie wird im Rahmen der Langen Nacht der Museen am Samstag eröffnet.
  • Kinderbuch: Franz, der verhinderte Ritter
    Für seine kindgerechte Darstellung der Papst-Enzyklika „Laudato si“ hat sich Papst Franziskus beim Autor Hubert Gaisbauer bedankt. In seinem neuen Bilderbuch setzt sich Gaisbauer mit einem Superstar des Christentums auseinander: Franz von Assisi.
  • „Wegzeichen“ und Erinnerungen von Bischof Iby
    Der emeritierte Bischof Paul Iby blickt mit einem Memoirenband anlässlich seines 25. Bischofsjubiläums auf sein Leben im Dienst der Diözese Eisenstadt zurück.
  • „Der Muslim und die Jüdin“: Geschichte einer Rettung
    1941 nimmt der muslimische Arzt Mohammed Helmy das jüdische Mädchen Anna bei sich in der Arztpraxis auf und bewahrt sie so vor der Deportation durch die Nazis. Diese Geschichte erzählt ein neues Buch.
  • Interreligiöse Weisheiten für 2018
    Zum 15. Mal erscheint ein interkonfessioneller Kalender mit Texten der Bahai, der buddhistischen, christlichen, islamischen und jüdischen Tradition sowie Weisheiten von Dichtern und Philosophen.