| Evangelischer Bischof für
eingeschränkte Anerkennung des Papstamtes
Der bayrische Landesbischof Johannes Friedrich tritt für einen "ökumenisch akzeptieren Sprecher der Weltchristenheit" ein. Ein unfehlbarer Papst mit höchster Rechtsgewalt über die gesamte Kirche sei aus evangelischer Sicht aber auf gar keinen Fall akzeptabel. Der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, Johannes Friedrich, hat die Protestanten ermutigt, über eine eingeschränkte Anerkennung des Papstamtes nachzudenken. Gegenüber der evangelischen Kirchenzeitung "Sonntagsblatt" sagte Friedrich, er könne sich grundsätzlich einen "ökumenisch akzeptierten Sprecher der Weltchristenheit im Dienste der Einheit" vorstellen. Geeinte Stimme würde größeres Gewicht verleihen Im Zuge der Globalisierung würde eine geeinte Stimme der Position der christlichen Kirchen größeres Gewicht verleihen, betonte der evangelisch-lutherische Bischof. Für Protestanten nicht akzeptabel sei jedoch ein Papsttum, das eine absolute und höchste Rechtsgewalt beanspruche. Katholische Seite muss über Papstamt nachdenken Auch zum Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes in Fragen des Glaubens und der Sitten sei aus evangelischer Sicht keine Zustimmung möglich. Nach Ansicht Friedrichs steht nun die römisch-katholische Kirche in der Pflicht. Sie habe jetzt die Aufgabe, über die Einbindung des Papstamtes in kollegiale und synodale Strukturen nachzudenken.Link zur Evangelisch-lutherischen Kirche Bayerns
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Letztes Update dieser Seite am 11.07.2006 um 09:46 |