A statue of the Risen Christ is seen during an Easter Sunday procession in Cospicua auf Malta.
REUTERS/Darrin Zammit Lupi
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Christentum

Das Christentum ist mit rund 2,3 Milliarden Anhängerinnen und Anhängern die größte der Weltreligionen. Christen glauben an die Dreieinigkeit: Auch Jesus Christus als Messias und der Heilige Geist sind Manifestationen des einen Gottes.

Statue von Jesus Christus in Rio de Janeiro in Brasilien. Christusstatue.
REUTERS/Wolfgang Rattay
Christentum – Liebe verändert
Johann Tetzel (ca. 1460–1519) war Ablasshändler und einer der Anlässe Martin Luthers zur Verkündung seiner 95 Thesen.
Unbekannter Autor / Public domain
Geschichte des Christentums
Stephansdom
ORF/Thomas Bogensberger
Christentum in Österreich
A Christian worshipper attends Easter Sunday Mass in Jerusalem’s Holy Sepulcher Church. Frau hält Rosenkranz und brennende Kerze in der Hand.
REUTERS/Amir Cohen
Christlich-religiöses Leben
Ikone von Jesus Christus
ORF/ Marcus Marschalek
Christentum – Glaubensinhalte
Kreuz im Sonnenuntergang
REUTERS/Jose Luis
Stichwortliste Christentum

Das Christentum ist aus dem Judentum hervorgegangen. Ein gewisser Jesus (Aramäisch „Jeschua“) aus der Stadt Nazareth in Galiläa im nördlichen Palästina, geboren etwa im Jahr 4 vor unserer Zeitrechnung, begann als Dreißigjähriger als Wanderprediger aufzutreten. Er sammelte einen engeren Kreis von Gefährten um sich, die Apostel, hatte aber weitaus mehr Anhänger, darunter auch Frauen, die ihn begleiteten und unterstützten.

Jesus’ Intention war die Erneuerung und Verinnerlichung des jüdischen Glaubens aus der Vollmacht einer unmittelbaren Beziehung zu Gott, den er Vater nannte. Er verstand sich als Repräsentant des beginnenden Gottesreichs. Damit geriet er in Konflikt mit den damals herrschenden religiösen Autoritäten und wurde der römischen Besatzungsmacht verdächtig. Er lehrte nur wenige Jahre. Sein Leben endete in der demütigenden Form der Hinrichtung durch die Römer – am Kreuz.

Mehr dazu in Christentum – mit Liebe die Welt verändern …

Abendmahl (Kommunion, Eucharistie)

Beim christlichen Abendmahl handelt es sich um eine religiöse Mahlfeier, die in Erinnerung an den Tod und die Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird. Diese Praxis der gemeinsamen Mahlfeier ist schon in der frühchristlichen Bewegung ein wesentlicher Ritus des Gemeindelebens, dem seither eine identitätsstiftende Funktion zukommt.

Ein katholischer Priester hält Brot und Wein in den Händen, die nach katholischem Verständnis in den Leib und das Blut Christi gewandelt werden.

Jesus Christus

Jesus Christus ist nach christlicher Lehre der von Gott zur Erlösung aller Menschen gesandte Messias und Sohn Gottes. Der historische Jesus trat um das das Jahr 30 n. Chr. in Erscheinung und wurde rund drei Jahre später hingerichtet.

Statue von Jesus Christus im Vatikan.

Kirchenbeitrag

Die Finanzierung der Kirchen erfolgte über Jahrhunderte durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Der Nationalsozialismus kassierte alle Einnahmequellen und „erlaubte“ in seinem Machtbereich den Kirchen, einen Kirchenbeitrag (in Deutschland: Kirchensteuer) einzuheben.

Euromünzen. Geld.

Martin Luther

Martin Luther war der Initiator der Reformation. Er fand in Gottes Gnadenzusage das Wesen des christlichen Glaubens. Er wollte damalige Fehlentwicklungen der römisch-katholischen Kirche beseitigen und sie in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederherstellen.

Statue von Martin Luther in Württemberg

Mission

Bekehrung von Nicht- und Andersgläubigen zum Christentum

Gottesdienst in einer Pfingstkirche. Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher beim Gebet.

Mönchstum

Das Ursprungsland des christlichen Mönchtums ist Ägypten. Die ersten christlichen Ordensgemeinschaften hatten versucht, ein Gegenmodell zur Gesellschaft zu gestalten: Im Raum ihres gemeinsamen Lebens sollten Friede, Liebe und Gütergemeinschaft herrschen.

Dominikaner beim Abendessen im Dominikanerkloster in Wien.

Nikolaus

Legendenumwobener Konzilsbischof, streitbarer Wohltäter und Gabenbringer: Aus dem kleinasiatischen Bischof Nikolaus aus dem 4. Jahrhundert wurde im Lauf der Jahrhundert einer der beliebtesten Heiligen der katholischen Kirche.

Ikone des Heiligen Nikolaus

Ökumene

Unter Ökumene versteht man das interkonfessionelle Streben nach Einheit im Christentum.

Papst Franziskus und ein Mitglied der Delegation des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel begrüßen sich.

Austritte

Theologisch gesehen ist es nicht möglich, aus einer christlichen Kirche auszutreten, weil die Taufe als Sakrament des Eintritts und der Zugehörigkeit nicht gelöscht werden kann.

leere Kirchenbänke