150 Jahre Sacré Coeur Wien

Themen: Madeleine Sophie Barat und das Sacré Coeur; 50 Jahre katholische Kirche Vorarlberg; Gedanken über den Konfuzianismus;

Auf den Spuren von Madeleine Sophie Barat - 150 Jahre Sacré Coeur Wien

Seit 150 Jahren besuchen Kinder und Jugendliche die Sacré-Coeur-Schule in Wien Rennweg, eine von 150 Sacré-Coeur-Schulen weltweit. Gründerin des Ordens ist Madeleine Sophie Barat (1797 - 1865). Mit 21 Jahren hat sie den Orden der „Dames du Sacré Coeur“ gegründet, die Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu. Sie widmete sich vor allem der Bildung von Mädchen und Frauen aus gut situierten - und aus sozial benachteiligten Familien. Im Jahr 1925 wurde Madeleine Sophie Barat heiliggesprochen.

Lebenskunst
Sonntag, 3.6.2018, 7.05 Uhr, Ö1

Die Bildungsangebote des Ordens sind heute zu einem weltweiten Netzwerk angewachsen, deren Schulen fünf gemeinsame Ziele verfolgen: Glaube, Intellekt, Verantwortung, Gemeinschaft, Wachstum. Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der Sacré-Coeur-Schule Wien haben Kinder, Jugendliche, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern am „Sophie‘s Spirit Day“ des Lebens und Wirkens der Madeleine Sophie Barat gedacht. – Gestaltung: Julia Wötzinger

Bregenzer (Kirchen-)Festspiele – Das „Fest am See“ der Diözese Feldkirch

„Schön war’s!“, resümierte man nachher von kirchlicher Seite - das "Fest am See zum 50-Jahr-Jubiläum der katholischen Diözese Feldkirch“ in Vorarlberg am 26. Mai.

15.000 Besucher/innen sind zum Festspielhaus Bregenz gekommen, ein buntes Programm wurde geboten und man hätte meinen können, es seien Bregenzer Festspiele, aber es waren, so meinten viele Besucher Festspiele der katholischen Kirche Vorarlberg. – Gestaltung: Johannes Schmidle

Religion oder Philosophie? Egal! – Gedanken über den Konfuzianismus

Die Lehren des chinesischen Philosophen Konfuzius, der im 6./5. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben dürfte, werden bis heute rezipiert. In unseren Breiten gilt der „Konfuzianismus“ gemeinhin als chinesische Philosophie, doch gibt es auch Diskussionen darüber, ob man ihn nicht auch als Religion ansehen kann. In China selbst wird diese Frage nicht gestellt, denn der Konfuzianismus enthält sowohl philosophische, soziale und wissenschaftliche als auch religiöse Elemente. Die Unterscheidung zwischen Philosophie und Religion ist in China zudem nicht relevant, wie Anne Cheng, ausgewiesene Konfuzius-Spezialistin, erklärt. Anne Cheng lehrt und forscht am Collège de France in Paris und hat dort den Lehrstuhl für chinesische Geistesgeschichte inne. Kürzlich war sie an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zu Gast, wo sie Judith Fürst getroffen hat.

Wahre Propheten lesen in der Gegenwart – Bibelessay zu Jeremia 23, 16 - 29

Worüber am ersten Sonntag nach dem Trinitatisfest – so heißt der „Dreifaltigkeitssonntag“ sozusagen „auf evangelisch“ – in den lutherischen Gottesdiensten gepredigt wird, ist eine Stelle aus dem Ersten Testament, dem Buch Jeremia. Darin wird deutlich, woran man dessen Ansicht nach einen wahren Propheten erkennen kann. Dem schließt sich Michael Chalupka, Theologe, Pfarrer und der Direktor der evangelischen Hilfsorganisation Diakonie Österreich, in einem Bibelessay an.

Bibelessay zu Jeremia 23, 16 - 29

Moderation: Martin Gross

Lebenskunst 3.6.2018 zum Nachhören:

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