Ostergottesdienst und Segen „urbi et orbi“ mit Papst Franziskus

Live aus Rom übernahmt der ORF den Ostergottesdienst und den Segen „Urbi et orbi“. Mathilde Schwabeneder und Pater Dominik Markl SJ haben die Übertragung kommentiert.

Papst Franziskus beging die Auferstehung Jesu Christi und erbat anschließend Gottes Segen urbi et orbi.

Jedes Jahr kommen zehntausende Menschen auf dem Petersplatz in Rom zusammen, um den Ostergottesdienst mitzufeiern und die Papst-Worte von der Benediktionsloggia über den Portalen des Petersdoms zu hören.

Ostergottesdienst mit Papst Franziskus

Ostergottesdienst mit Papst Franziskus mit Audiodeskription

Ostersegen urbi et orbi

Ostersegen urbi et orbi mit Audiodeskription

Gott aber hat ihn am dritten Tag auferweckt

1.Lesung: Apg 10, 34a.37-43

In jenen Tagen begann Petrus zu reden
und sagte: Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.
Und wir sind Zeugen für alles, was er im Land der Juden und in Jerusalem getan hat.
Ihn haben sie an den Pfahl gehängt und getötet. Gott aber hat ihn am dritten Tag auferweckt und hat ihn erscheinen lassen, zwar nicht dem ganzen Volk, wohl aber den von Gott vorherbestimmten Zeugen: uns, die wir mit ihm nach seiner Auferstehung von den Toten gegessen und getrunken haben.

Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot

2. Lesung: 1 Kor 5, 6b-8

Schwestern und Brüder!
Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig
den ganzen Teig durchsäuert? Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid! Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot; denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden. Lasst uns also das Fest nicht mit dem alten Sauerteig feiern,
nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit den ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit!

Er sah und glaubte

Evangelium: Joh 20, 1-9

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Mágdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein
vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen:
Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.
Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.
Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.

Redaktion: Thomas Bogensberger

Audiodiskription: Johannes Karner, Michaela Starosciak

gottesdienst@orf.at