Achtsamkeit

Achtsamkeit im Umgang mit Menschen und der Natur kann uns neue Sichtweisen eröffnen.

Morgengedanken 2.7.2018 zum Nachhören:

Heute werde ich an einer Fortbildung zum Thema Achtsamkeit teilnehmen. Ich will lernen, achtsam zu sein. Was das bedeutet? Vielen von Ihnen geht es vermutlich wie mir. Gleich in der Früh schalte ich meinen Autopilot ein und funktioniere den ganzen Tag über ziemlich einwandfrei. Oft bin ich gedanklich gar nicht bei dem, was ich gerade tue oder was mich umgibt. Ich bin schon einen Schritt weiter, schließlich bin ich ja multitaskingfähig. Dazu kommt der Druck, dass ich mich während des Tages oft mit anderen messen und vergleichen muss.

Elvira Mihalits-Hanbauer
ist Wirtschaftsinformatikerin und Lehrerin an der HAK Eisenstadt

Hier und Jetzt

Achtsamkeit soll mir dabei helfen, mehr das Hier und Jetzt wahrzunehmen. Eine Sekunde länger als sonst zu verweilen und mein Gegenüber in seiner Gesamtheit wahrzunehmen. Nicht nur den Kollegen oder die Kollegin zu sehen, sondern den Menschen, der sich dahinter verbirgt. Nicht nur nach außen perfekt zu wirken, sondern in mich hineinzuspüren, wie es mir heute wirklich geht.

Achtsam sein - schade, dass es heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist, sondern ich das trainieren muss. Jesus kann hier mein Vorbild sein. Er war jedenfalls achtsam im Umgang mit den Menschen, die ihm anvertraut waren. Er hat sich für sie Zeit genommen und sie als Menschen wertschätzend behandelt. Vielleicht kann ich ja von Jesus lernen. Ich wünsche Ihnen jedenfalls viele Momente der Achtsamkeit für den heutigen Tag!