Kleinbauern gegen Klimawandel

Themen: Die Bibelwelt in Salzburg; Buch „Mission Possible“; Dreikönigsaktion hilft philippinischen Bauern; Bibelessay von Gerhard Langer

Biblische Erlebniswelt – Die „Bibelwelt“ in Salzburg

Die Bibel zum Anfassen, die Bibel zum Be-Gehen, zum Er-Fühlen, zum Er-Spielen. Das bietet die „Bibelwelt“ in der Stadt Salzburg. Das Projekt wurde vor drei Jahren Wirklichkeit: In einer römisch-katholischen Kirche, die wegen der schwindenden Zahl an Gläubigen teilweise umgewidmet wurde – in eine Art Museum.

Lebenskunst
Sonntag, 28.10.2018, 7.05 Uhr, Ö1

Aber eben in ein Museum, das eigentlich eine Erlebniswelt ist. Obwohl nur ein paar Minuten vom Salzburger Bahnhof entfernt und mitten im Rummel der Salzburger Touristenmetropole, ist das Gelände der Pfarre St. Elisabeth eine Oase der Ruhe. Der Haus-Papagei pfeift am Kinderspielplatz. Ein riesiges Ohr und ein Turm aus alten Radios und Stereoanlagen, vor der Kirche aufgestellt, zeigen auffällig: Hier gibt es etwas zum Hören und Staunen. Roberto Talotta hat die Salzburger „Bibelwelt“ besucht.

Mission neu gedacht – Das Buch „Mission Possible“

Was bedeutet Mission in der heutigen Zeit, und worum geht es dabei? Geht es darum, verlorene Seelen wieder in den Schoß der Kirche zurückzuführen, geht es um das Bekehren von Andersgläubigen – oder bedeutet es einfach, Menschen ihre persönliche Gotteserfahrung bewusst erleben zu lassen?

Buchhinweis:
Otto Neubauer, „Mission Possible. Praxis-Handbuch für Dialog und Evangelisation“, Verlag Herder

Otto Neubauer, römisch-katholischer Theologe und Leiter der sogenannten „Akademie für Dialog und Evangelisation“ in Wien, hat vor kurzem ein Buch veröffentlicht, in dem er zeigen wollte: Mission ist möglich, und sie kann in der heutigen Welt sinnstiftend sein. „Mission Possible“ lautet der Titel des Buches, in dem Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen und auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Barbara Stöckl, Gery Keszler, Gregor Gysi, Maria Happel u.v.a. mehr zu Wort kommen. Lise Abid war bei der Präsentation.

Gemeinsam gegen Konzerne und Klimawandel – Dreikönigsaktion hilft philippinischen Kleinbauern

In gut zwei Monaten gehen sie wieder von Haus zu Haus: die als Sternsinger gewandeten Mädchen und Buben der Katholischen Jungschar. Eines der Schwerpunktländer für ihre Sammlung sind diesmal die Philippinen, schwer gezeichnet vom Taifun „Mangkhut“. „Viele Menschen, die es in den letzten Jahren – auch unterstützt durch Sternsingerspenden – geschafft haben, ihre Lebenssituation zu verbessern, stehen vor dem Nichts“, fasst Stefan Lumplecker, Philippinenreferent der Dreikönigsaktion, die Infos der Partnerorganisationen zusammen.

Die Sternsinger/innen der Katholischen Jungschar bitten heuer zum Jahreswechsel speziell um Spenden für Bauernfamilien, die unter den Auswirkungen des Klimawandels wie den immer stärker werdenden Taifunen leiden. Die tragische Aktualität zeigt die dringende Notwendigkeit dieser Maßnahmen. Alexandra Mantler war mit Mitarbeitern der Dreikönigsaktion noch vor der Taifun-Katastrophe auf der philippinischen Insel Mindanao unterwegs, um dort Hilfsprojekte zu besuchen, die mit Hilfe der Spenden aus der jährlichen Sternsinger-Aktion finanziert werden.

Der blinde Bartimäus - Bibelessay zu Markus 10, 46 - 52

Am 30. Sonntag im katholischen Kirchenjahr wird in den Messfeiern als Evangelientext jene Erzählung aus dem Markusevangelium gelesen, in der ein blinder Bettler sich hilfesuchend an Jesus von Nazareth wendet, - und geheilt wird. Wie diese Geschichte zu verstehen sein könnte, erklärt Gerhard Langer, katholischer Theologe und Judaist an der Universität Wien.

Bibelessay zu Markus 10, 46 – 52

Moderation: Martin Gross

Lebenskunst 28.10.2018 zum Nachhören:

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