Pflichtzölibat bleibt

Bilanz Weltjugendtag

In Panama ist am 27. Jänner der 34. Weltjugendtag zu Ende gegangen. Es ist die größte internationale Veranstaltung der katholischen Kirche, - alle drei Jahre findet sie an einem anderen Ort statt. Traditionell sind die Weltjugendtage mit einem Besuch des Papstes verbunden. Aus Panama Mathilde Schwabeneder mit einem Rückblick.

Papst Franziskus wird Pflichtzölibat nicht abschaffen

Auf dem Rückflug von Panama nach Rom erläuterte Papst Franziskus vor Journalisten unter anderem seine Haltung zum verpflichtenden Zölibat für römisch-katholische Priester. Wörtlich sagte er: „Meine Entscheidung ist ein Nein zum wahlweisen Zölibat.“

Aber einmal mehr zeigte sich der Papst offen für weitere Studien über die Möglichkeit, ältere im Glauben erprobte verheiratete Männer – sogenannte „viri probati“ - in entlegenen Regionen zu weihen, in denen großer Priestermangel herrscht. Etwa in den Urwäldern Amazoniens oder auf den pazifischen Inseln.

Die Diskussion über die „viri probati"-Frage wird aller Voraussicht nach eines der bestimmenden Themen sein bei der Bischofssynode über die Region Amazonien im Oktober dieses Jahres in Rom.

Moderation: Martin Gross

Religion aktuell 28.1.2019 zum Nachhören:

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Weltjugendtag 2019