Kaffee

Damit die Welt lebenswert für alle wird, braucht es auch gerechte Arbeitsbedingungen. Was das mit dem morgendlichen Lebenselixier – dem Kaffee - zu tun hat, ist heute Thema in den Morgengedanken.

Morgengedanken 12.4.2019 zum Nachhören (bis 11.4.2020):

Was ist schon ein Morgen ohne Kaffee. Seit einigen Jahren haben wir in der Pfarrküche eine echte Kaffeemaschine. Keine mit Kapseln, die habe ich nie gemocht – obwohl schmecken würde mir der Kaffee ja. Es ist ein „Kaffeevollautomat“. Sie wissen schon: Wasser einfüllen, Kaffeebohnen hineingeben, gewünschte Stärke auswählen, die Größe der Tasse angeben. Startknopf drücken. Eine großartige Sache!

Stefan W. Koller CanReg
ist Pfarrer in Korneuburg

Gerechtere Welt

Wochenlang habe ich gebraucht, um die passenden Kaffeebohnen zu finden. Die einen waren mir zu stark geröstet, die anderen schmeckten etwas langweilig, wieder andere waren mir zu bitter. Endlich hatte ich die richtigen Bohnen und der Kaffee schmeckte richtig gut. Worauf ich nicht geachtet hatte: woher die Kaffeebohnen stammen. Dabei geht es mir nicht um ein bestimmtes Land, sondern unter welchen Umständen die Bohnen hergestellt und vertrieben werden.

Jetzt habe ich Kaffeebohnen aus Fair-Trade-Handel. Ich war überrascht, wie groß die Auswahl in diesem Bereich ist. So gut hat mir mein morgendlicher Kaffee noch nie geschmeckt. Vielleicht auch, weil ich mit meinem Kaffee ein ganz klein wenig zu einer gerechteren Welt beitrage.