Griechische Weihnacht im Burgenland

Themen: Griechische Weihnacht im Burgenland – Zu Besuch im orthodoxen Kloster St. Andrä am Zicksee, „Große Gestalten der Bibel – menschlich gesehen“, Teil 5: Ist der Boot voll? – Herbergsuche damals und heute, Unverzichtbar und unüberhörbar – Glocken zu festlichen Zeiten und ein Bibelessay zu Johannes 1,1-18.

Griechische Weihnacht im Burgenland – Zu Besuch im orthodoxen Kloster St. Andrä am Zicksee

Und wann ist Weihnachten? Diese Frage wird rund um das Fest sehnsüchtig von Kindern ausgesprochen. Wann ist Weihnachten - diese Frage hat aber auch in einem ganz anderen Zusammenhang durchaus ihre Berechtigung. Denn: nicht alle christlichen Kirchen feiern am gleichen Termin. Katholische und evangelische - ja. Aber zahlreiche sogenannten Ostkirchen, allen voran die große russisch-orthodoxe, feiern erst im Jänner, zwei Wochen nach den Feiertagen der westlichen Kirchen.

Sendungshinweis

Lebenskunst, 25.12.2019, 7.55 Uhr, Ö1.

Es gibt auch hier Ausnahmen, aber die Gründe dafür sind im wesentlichen kalendarischer Natur: Während die Kirchen des Westens den auf einen Papst zurückgehenden gregorianischen Kalender als Richtschnur haben, richten sich viele Kirchen des Ostens nach dem älteren julianischen Kalender. Mit anderen Worten: das Weihnachtsfest hat in Ost und West den selben Inhalt - aber häufig ein anderes Datum. Häufig - nicht immer eben.

Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert zum Beispiel am 24./25. Dezember. Und wie griechische Weihnachten im österreichischen Seewinkel gefeiert werden, das hat Maria Harmer in Erfahrung gebracht, die das griechisch-orthodoxe Kloster in St. Andrä am Zicksee besucht hat. Es ist das erste orthodoxe Kloster im Österreich der Zweiten Republik.

„Große Gestalten der Bibel – menschlich gesehen“, Teil 5: Ist das Boot voll? – Herbergsuche damals und heute

Eigentlich gehört sie ja zum vorweihnachtlichen Adventbrauchtum - die Herbergsuche. Traditionelle Musikstücke wie etwa: „Wer klopfet an“ singen im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon. Wenn man aber das Evangelium als Maßstab nimmt, dann hat die Herbergsuche ihren Platz in den nächtlichen Gottesdiensten vor dem Weihnachtsmorgen. Und so stellt auch der Salzburger Theologe und Wissenschaftsjournalist Josef Bruckmoser die Überlieferung vom Anklopfen und Abgewiesenwerden am 25.12. in das Zentrum seiner Überlegungen zu den biblischen Advent- und Weihnachtsgestalten, denen er noch bis zum 6. Jänner in LEBENSKUNST eine Radioessay-Reihe widmet.

Die Herbergssuche – das Boot ist voll

Unverzichtbar und unüberhörbar – Glocken zu festlichen Zeiten

Süß - besonders süß zur Weihnachtszeit - klingen sie für die einen. Für die anderen stellen sie eher eine Lärmbelästigung dar, etwa wenn sie um sieben Uhr in der Früh zum Gebet des Angelus einladen oder aufrufen und das auf jeden Fall lautstark tun. Wie auch immer: Glocken gehören zur Kirche wie das Amen zum Gebet. Und im Soundtrack des Weihnachtsfestes haben sie ihren ganz besonderen Platz. Aus gegebenem Anlass widmet sich Markus Veinfurter diesem Musik- und Klanginstrument.

Ein Wort, das Himmel und Erde verbindet – Bibelessay zu Johannes 1,1-18

Passend zum Hochfest Weihnachten und zum berühmten Johannesprolog (Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott…), der am Christtag in katholischen Kirchen gelesen wird, hat sich der Bischof der katholischen Diözese Feldkirch, Vorarlberg, Benno Elbs, seine Gedanken gemacht: als überzeugter Christ und im besten Sinne des Wortes Hirte. Gedanken für die Gläubigen in Feststimmung – und manche Überlegungen mit religionenübergreifender Bedeutung.

Bibelessay zu Johannes 1,1-18

Moderation: Brigitte Krautgartner

Lebenskunst 25.12.2019 zum Nachhören (bis 24.12.2020):