Serbische Weihnachten

Themen: Heiliger Abend für Serb/innen; Große Gestalten der Bibel: Weise Seher; Theater: Monsieur Ibrahim; Bibelessay von Gerhard Langer

Христос се роди - Hristos se rodi, Christus ist geboren - Frohe Weihnachten auf Serbisch

Weihnachten, so richtig Weihnachten, feiern demnächst unter anderem serbisch-orthodoxe Christinnen und Christen. Für sie, die in Bezug auf ihre Kirchenfeste dem julianischen und nicht dem gregorianischen Kalender folgen, ist der 6. Jänner der Heilige Abend. Kerstin Tretina hat das zum Anlass genommen, sich in der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Österreich umzusehen und umzuhören.

Große Gestalten der Bibel – menschlich gesehen, Teil 10: Weise Seher. Was es bringt, die Zeichen der Zeit zu erkennen

In der sogenannten Westkirche gilt der 6. Jänner als Epiphaniefest, volkstümlich: Dreikönig. Diese Könige, die eigentlich Weise waren, hat Josef Bruckmoser näher betrachtet.

Lebenskunst
Montag, 6.1.2020, 7.05 Uhr, Ö1

Der Theologe und Wissenschaftsjournalist hat sich seit 1. Dezember in seiner Radioreihe für die LEBENSKUNST verschiedene Advent- und Weihnachtsgestalten vorgenommen. Am 6. Jänner also sind sie dran: Menschen, die mehr sehen und die Zeichen der Zeit erkennen. Das unbeirrte Dranbleiben an ihrem Vorhaben hat den Weisen aus dem Orient schließlich den Eintrag in das Neue Testament der Bibel gebracht.

Weise Seher – was es bringt, die Zeichen der Zeit zu erkennen

Der einzige Araber in der jüdischen Straße - Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Es war eine ganz große Rolle für den schon sehr betagten Omar Sharif: Er hat den Titelhelden in dem Film „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ gespielt - und wurde mehrfach dafür ausgezeichnet. Im Zentrum der Handlung, die auf den Roman von Éric-Emmanuel Schmitt zurückgeht, stehen der muslimische Ladenbesitzer Ibrahim und der junge Momo, der den alten Herrn regelmäßig bestiehlt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, in der auch religiöse Fragen von entscheidender Bedeutung sind.

Genau diesen Stoff hat jetzt das Wiener Volkstheater aufgegriffen und führt das Stück an unterschiedlichen Spielstätten in verschiedenen Bezirken Wiens auf. Die Kritiken sind positiv. „Einfach bezaubernd“ urteilt beispielsweise die Presse. Brigitte Krautgartner hat das Stück gesehen - und auch mit einem beeindruckenden Theater-Newcomer gesprochen.

Viel Symbolik – immer wieder aufs Neue adaptiert - Bibelessay zu Matthäus 2,1-12

Dreikönigstag, Epiphanie, „Erscheinung des Herrn“: Die zum Feiertag am 6. Jänner passende Bibelstelle steht im Neuen Testament bei Matthäus und nimmt nicht von ungefähr auf alttestamentliche Texte Bezug. Auf die als Könige verehrten Weisen aus dem Orient, die dem Stern gefolgt sind, um den neugeborenen Messias, übersetzt Christus, zu finden, beziehen sich wiederum die Sternsinger. Als Gerhard Langer jung war, ist er selbst als Sternsinger im Salzburger Land von Haus zu Haus gezogen, um für Menschen, die es brauchen konnten, zu sammeln. Der katholische Theologe und Judaist an der Universität Wien mit Gedanken zu einem vielschichtigen Fest.

Bibelessay zu Matthäus 2,1-12

Moderation: Doris Appel

Lebenskunst 6.1.2020 zum Nachhören (bis 5.1.2021):