„Gedanken für den Tag“

Dienstag, 21.5.2019, Brigitte Schwens-Harrant

Das Unmögliche verlangen

Der „Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung“, den die UNESCO jedes Jahr am 21. Mai begeht, soll auf den Schutz und die Förderung der kulturellen Vielfalt aufmerksam machen. Der „weltweite Reichtum an Kultur, künstlerischen Ausdrucksformen, Traditionen und Lebensstilen“ soll öffentlich gefeiert werden. 

Montag, 20.5.2019, Brigitte Schwens-Harrant

Mind the Gap

Zum Welttag der kulturellen Vielfalt: „Du bist in eine Gesellschaft hineingeboren, die Dir mit brutaler Offenheit und auf vielfältigste Weise zu verstehen gibt, dass Du ein wertloser Mensch bist.“ Das schreibt der US-amerikanische Schriftsteller James Baldwin in einem Brief an seinen 15-jährigen Neffen im Jahr 1963. 

Samstag, 18.5.2019, Cornelius Hell

Umbildung der Seelen

Zum 100. Todestag von Gustav Landauer: Zeit seines Lebens hat er gelesen, geschrieben und übersetzt, hat sich als Redner und Publizist für sein Konzept von Sozialismus engagiert und sich vor dem Ersten Weltkrieg für einen konsequenten Pazifismus und gegen jede Gewalt eingesetzt. Und dann wurde er zusammengeschlagen und zu Tode getreten: Gustav Landauer. 

Freitag, 17.5.2019, Cornelius Hell

„Die Welt ist ohne Sprache“

„Die Welt ist ohne Sprache. ‚Sprachlos würde auch, wer sie verstünde.‘“ So schreibt der vor 100 Jahren ermordete deutsche Schriftsteller und Theoretiker Gustav Landauer in seinem Buch „Skepsis und Mystik“. 

Donnerstag, 16.5.2019, Cornelius Hell

Ketzer, Sektierer und Mystiker

Zum 100. Todestag von Gustav Landauer: „Die Geschichte der Weltanschauungen, der Philosophien wie der Religionen, könnte in zwei Lager geteilt werden... 

Mittwoch, 15.5.2019, Cornelius Hell

„Ungehorsam gegen die Staatsgewalt“

Gustav Landauer, der vor 100 Jahren, am 2. Mai 1919 in München in der Haft ermordet wurde, entstammte einem bürgerlich-jüdischen Elternhaus. Er wurde 1870 in Karlsruhe geboren und studierte in Heidelberg, Berlin und Straßburg Germanistik und Philosophie. 

Dienstag, 14.5.2019, Cornelius Hell

„Finger, rein von Blut und Geld“

„Gestern Nachmittag lernte ich Gustav Landauer kennen, der einige Tage das Schicksal und speziell das geistige Schicksal Münchens – er selber hoffte: Bayerns – bedeutet hat... 

Montag, 13.5.2019, Cornelius Hell

„Die Welt ist ohne Sprache. Sprachlos würde auch, wer sie verstünde“

Zum 100. Todestag von Gustav Landauer: Der Schriftsteller Gustav Landauer ist, wie er selbst schrieb, „etwas unüblich“ und passt „in kein Schubfach“. 

Samstag, 11.5.2019, Carla Amina Baghajati

Der Monat des Koran

Jahr für Jahr gehe ich es im Ramadan an, den Koran möglichst einmal ganz zu lesen. 

Freitag, 10.5.2019, Carla Amina Baghajati

Lieblingsstellen zum Fasten

Fasten hat viele Dimensionen. Da geht es nicht nur um Enthaltsamkeit vom Essen und Trinken. 

Donnerstag, 9.5.2019, Carla Amina Baghajati

Gelebtes Miteinander

Auf Facebook und in den anderen Foren werden derzeit eifrig zeitweilige Abmeldungen gepostet. Detox von social media. Viele Musliminnen und Muslime ziehen sich von dort während des Ramadan zurück – um mehr Zeit für sich selbst zu haben. Und um der realen Begegnung vor den virtuellen Kontakten den Vorzug zu geben. 

Mittwoch, 8.5.2019, Carla Amina Baghajati

Aber trinken wird man doch dürfen?

Im Ramadan ist das bewährte „Auf einen Kaffee gehen“ schwieriger. Natürlich kann man sich weiterhin im Kaffeehaus treffen. Doch nichts zu konsumieren ist komisch. Sogar der Kellner fragt dann mitleidig: „Aber ein Leitungswasser darf ich Ihnen doch bringen?“ 

Dienstag, 7.5.2019, Carla Amina Baghajati

Kein Fasten auf der Reise

Vor ein paar Jahren, als der Ramadan noch im Juli begann, lag der erste Fastentag am Tag der Rückreise aus dem Urlaub in Ägypten. 

Montag, 6.5.2019, Carla Amina Baghajati

Mein Ramadan

„Du Arme!“, so hört man es oft von wohlmeinenden Leuten kurz vor dem Ramadan. Und umgekehrt dann am Ende: „Na, Du wirst froh sein, morgen hast Du diesen Monat hinter Dir, da ist es überstanden.“ 

Samstag, 4.5.2019, Johanna Schwanberg

Anna Selbdritt

Zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci: Ein wunderbares Motiv, ein ungewöhnliches Bild! Es hat Scharen von Forschern und Psychoanalytikern zu kontroversen Deutungen veranlasst. Zudem ist es eines der wenigen Gemälde von Leonardo da Vinci, der zwar als Künstler legendär ist, aber bloß eine überschaubare Zahl an Bildern hinterlassen hat. 

Freitag, 3.5.2019, Johanna Schwanberg

Notizbücher

Jus oder Politikwissenschaft? Wirtschaft oder Kultur? Geschichte oder Umweltschutz? Immer wieder gehe ich in letzter Zeit mit meiner vielseitig interessierten Tochter, die nächstes Jahr maturiert, die Möglichkeiten von Studienrichtungen und Berufsfeldern durch. 

Donnerstag, 2.5.2019, Johanna Schwanberg

Das letzte Abendmahl

Zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci: Was für eine Lebendigkeit, was für eine Interaktion! Mein Blick schweift von einer Figur zur nächsten. Ich kann mich gar nicht genug sattsehen an den unterschiedlichen Gesten, Gesichtsausdrücken und Körperhaltungen. 

Dienstag, 30.4.2019, Johanna Schwanberg

Mona Lisa

Menschen über Menschen. Fotografierend, skypend oder per whatsapp mit ihrer Familie in Asien oder Amerika kommunizierend. Ganz in der Ferne ein nicht allzu großes Gemälde, hinter Absperrungen und Sicherheitsglas verbarrikadiert. 

Montag, 29.4.2019, Johanna Schwanberg

Sensibler Grenzüberschreiter

Zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci: „Er glich einem Menschen, der in der Finsternis zu früh erwacht war, während die anderen alle noch schliefen“, schrieb Sigmund Freud über Leonardo da Vinci. 

Samstag, 27.4.2019, Timna Brauer

Sprachen des Herzens

Zum jüdischen Pessach-Fest