„Gedanken für den Tag“

Freitag, 19.10.2018, Martin Pollack

Eine Fahrt nach Pinsk

Ich fahre mit meiner Übersetzerin Vera Dziadok von Minsk nach Pinsk. Vera ist im Goethe-Institut in Minsk zuständig für die Kulturprogramme, daneben kümmert sie sich um Autoren, übersetzt, dolmetscht, Russisch, Belarussisch, Deutsch, ist als Kulturvermittlerin tätig, um nur ein paar ihrer Tätigkeiten aufzuzählen. 

Donnerstag, 18.10.2018, Martin Pollack

Bequeme Damen

Wenn man dieser Tage durch Minsk spaziert, stößt man mit einigem Glück auf interessante Plakate. 

Mittwoch, 17.10.2018, Martin Pollak

Flüchtlinge in Belarus

Flüchtlinge in Belarus? Gibt’s die überhaupt? Nach Meldung einer Regierungsstelle haben 2018 bis Juni 400 Flüchtlinge Schutz in Belarus beantragt, die meisten Ukrainer. Fast 80 Prozent der Anträge wurden positiv entschieden. Das klingt vorbildlich. 

Dienstag, 16.10.2018, Martin Pollack

Viktor Martinowitsch

Einer der klügsten Begleiter auf meinen Entdeckungsreisen durch die belarussische Literatur ist der Autor Viktor Martinowitsch, Jahrgang 1977. Leise, fast schüchtern und ungemein höflich, was sehr angenehm ist. Viktors vielleicht bekanntester Roman „Paranoia“, ein Politthriller, wurde kurz nach Erscheinen 2009 in Belarus verboten. Seither wurde er in mehrere Sprachen übersetzt, auch ins Deutsche. 

Montag, 15.10.2018, Martin Pollack

Belarus

Belarus, besser als Weißrussland bekannt, ist anders. Anders als viele Menschen bei uns gemeinhin glauben, falls sie überhaupt eine Ahnung von dem Land haben, das traditionell im blinden Winkel unserer Aufmerksamkeit liegt. 

Samstag, 13.10.2018, Hanna Wäger

Über das Warten

Ich würde mich selbst als einen sehr geduldigen Menschen bezeichnen. Auch wenn ich den Spruch „Vorfreude ist die größte Freude“ bis heute nicht wirklich nachvollziehen kann, aber das Warten an sich war für mich selten ein Graus oder ein unüberwindbares Hindernis. 

Freitag, 12.10.2018, Christine Kollegger

Die Busfahrt

Ich bin eher ein ruhiger Typ. Und ich weiß schon, dass ich auf viele Menschen eher zurückhaltend und schüchtern wirke. 

Donnerstag, 11.10.2018, Rica Ehrhardt

Nachmittagsspaziergang

Eine meiner schönsten Erinnerungen an mein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Werkstatt der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung in Bad Vöslau ist ein einfacher Spaziergang. 

Mittwoch, 10.10.2018, Hanna Wäger

Menschen eine Stimme geben

Es gibt Stimmen, die sind laut. Sie schreien nach Aufmerksamkeit und verschaffen sich Respekt. Dann gibt es Stimmen, die ruhiger aber konsequent sind. Sie bringen durchdachte Thesen zu Tage und erlangen dafür Anerkennung. Es gibt aber auch Stimmen, die aus verschiedenen Gründen ungehört bleiben. 

Dienstag, 9.10.2018, Christine Kollegger

Der Schulweg

Es war eine meiner täglichen Aufgaben - dieses Mädchen – ich nenn sie hier jetzt einmal „Hanna“ – von der Schule abzuholen. 

Montag, 8.10.2018, Rica Ehrhardt

Freiwilliges Soziales Jahr

Ich habe mich damals gleich nach der Matura für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden. Das ist mittlerweile sieben Jahre her und ich habe diese Entscheidung nie bereut. 

Samstag, 6.10.2018, Gerhard Weißgrab

Gemeinsamkeit von Mensch und Tier

Ich bin in einer Kultur des Fleisch-Essens geboren und aufgewachsen. Sogar Hausschlachtungen habe ich als Kind miterlebt und daher war es die längste Zeit meines Lebens für mich selbstverständlich, dass ein großer Teil meiner Nahrung aus tierischen Produkten bestanden hat. 

Freitag, 5.10.2018, Gerhard Weißgrab

Des einen Freud...

Kürzlich habe ich folgenden Spruch gelesen: „Wenn Dein Glück bei anderen die Ursache für Leiden bedeutet, dann ist es dringend an der Zeit, das zu ändern, was für dich Glück bedeutet!“ 

Donnerstag, 4.10.2018, Gerhard Weißgrab

Fühlende Wesen - Mensch und Tier

Heute ist Welttierschutztag – Gedenktage wie dieser sind durchaus wichtig. Leider – möchte ich sagen. Es wäre viel schöner, wenn wir solche Gedenktage nicht mehr nötig hätten. Weder einen Welttierschutztag noch andere Schutztage – auch keinen Menschenschutztag – oder Tag der Menschenrechte! 

Mittwoch, 3.10.2018, Gerhard Weißgrab

Die Kuh, die weinte

Es gibt ein Buch mit buddhistischen Geschichten, dessen Titel „Die Kuh, die weinte“ zugleich auch der Titel einer dieser Geschichten ist. 

Dienstag, 2.10.2018, Gerhard Weißgrab

Bewusstsein für Tierschutz

So wie der Buddhismus keine missionierende Religion ist, sollte auch Tierschutz nicht missionarisch betrieben werden. 

Montag, 1.10.2018, Gerhard Weißgrab

Engagierter Buddhismus und Tierschutz

Es gibt keinen Buddhismus, der nicht auch soziales Engagement bedeutet und daher beinhaltet buddhistische Praxis auch ein Engagement für das Wohl der Tiere. 

Samstag, 29.9.2018, Oliver Tanzer

Schuld und Hast

Die alten Griechen werden gewöhnlich geschätzt für ihr logisches Denken. Da sehen wir sie gerne als unsere geistigen Vorväter. Aber sie hatten noch eine zweite hervorragende Eigenschaft: Sie hatten ein Sensorium für die Seele und ihre Abgründe. Auch für die Schuld. 

Freitag, 28.9.2018, Oliver Tanzer

Kaffeesudlesen im Schuldenregister

Es scheint wie das Amen im Gebet, dass nach Schulden immer die Frage auftaucht, wer an ihnen schuld sei, an den Schulden. So ist die Verteilung der Schuld oft interessanter zu beobachten, als das Zustandekommen der Schulden selbst. 

Donnerstag, 27.9.2018, Oliver Tanzer

Übermenschlich, allzu menschlich

Friedrich Nietzsche hat sich gerne mit Menschlichem, allzu Menschlichem beschäftigt.