„Gedanken für den Tag“

Donnerstag, 1.8.2019, Brigitte Schwens-Harrant

Der Suchende

Seinen 1851 erschienenen Roman „Moby Dick“ hatte Herman Melville als Abenteuerroman angekündigt, der auf Legenden und persönlichen Erlebnissen beruhe. 

Mittwoch, 31.7.2019, Brigitte Schwens-Harrant

Einwanderer und die Nation

Zum 200. Geburtstag von Herman Melville: Als Herman Melville 1819 in New York geboren wurde, zählte die Stadt etwa 120.000 Einwohner. Als er 1891 starb, waren es drei Millionen. Die Großstadt explodierte in den Jahrzehnten seines Lebens und entwickelte sich rasant. 

Dienstag, 30.7.2019, Brigitte Schwens-Harrant

Vision von Gleichheit

Die meisten seiner Bücher schrieb Herman Melville im Vorfeld des amerikanischen Bürgerkriegs. Die Spannungen nahmen Mitte des 19. Jahrhunderts zu, innerhalb der Parteien und zwischen den sogenannten Sklavenstaaten im Süden und den Staaten im Norden, die die Sklaverei zwar offiziell ablehnten, aber deren Banken und Wirtschaft gut von ihr lebten. 

Montag, 29.7.2019, Brigitte Schwens-Harrant

Der suchende Matrose

Zum 200. Geburtstag von Herman Melville: „Bis ich fünfundzwanzig war“, schreibt Herman Melville 1851, „hatte ich mich überhaupt nicht entwickelt. Ich datiere mein Leben von meinem fünfundzwanzigsten Jahr an.“ 

Die Hoffnung als Tugend

Zum 75. Todestag von Antoine de Saint-Exupéry: Wir haben ständig die menschliche Freiheit gepredigt. Da wir aber den Menschen vergessen haben, haben wir unsere Freiheit als eine unklare Fessellosigkeit definiert, einzig begrenzt durch den Schaden, der dem Nächsten angetan wird. 

Freitag, 26.7.2019, Manuel Rubey

... als wäre ich tot

"Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen ... Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst und lachst. 

Donnerstag, 25.7.2019, Manuel Rubey

Sturm, der die Zeder formt

Und wenn es mir Gott vergönnt, dass ich dem Freunde im Tempel begegne und ihn berühre, so kehrt er mir ein Gesicht zu, das dem meinen gleicht und vom gleichen Gott erleuchtet ist; denn dann ist die Einheit da, mag er auch anderswo Krämer sein, während ich Hauptmann bin, oder Gärtner, während ich Seemann bin. 

Mittwoch, 24.7.2019, Manuel Rubey

Ich suche das Leben

Zum 27. Todestag von Antoine de Saint-Exupéry: Wir fühlten uns verloren im Raum zwischen den Welten, zwischen hundert unerreichbaren Planeten, auf der Suche nach dem einzigen wahren Stern, nach dem einen, der unsere vertrauten Gegenden beherbergt, freundliche Häuser und alles, woran unser Herz hing. Alle Reichtümer der Welt wohnten in einem Sandkorn, das zwischen den Gestirnen verloren schien. 

Dienstag, 23.7.2019, Manuel Rubey

Die Wüste ist schön

Als wir stundenlang schweigend dahingezogen waren, brach die Nacht herein, und die Sterne begannen zu leuchten. Ich sah sie wie im Traum, ich hatte ein wenig Fieber vor Durst. Die Worte des kleinen Prinzen tanzten durch mein Bewusstsein: 

Montag, 22.7.2019, Manuel Rubey

Als lachten alle Sterne

Texte von Antoine de Saint-Exupéry zum 75. Todestag: Auf der Suche nach dem einzigen wahren Stern, dem unseren ... Ich will euch sagen, was für ein Bild in meiner Phantasie erschien, ihr werdet es vielleicht kindisch finden. Aber man bleibt sehr menschlich auch inmitten der Gefahr. Und ich hatte Durst, und ich hatte Hunger. 

Samstag, 20.7.2019, Gernot Grömer

Die größte Reise unserer Generation

50 Jahre nach der Apollo 11-Mondlandung stehen wir an der Schwelle einer neuen Reise, der größten Reise unserer Generation, nämlich einem bemannten Flug zum roten Planeten Mars. 

Freitag, 19.7.2019, Gernot Grömer

Erfolg ohne Verlierer

Genauso, wie ein Krieg traumatisierend für eine Generation ist, kann es auch Momente in unserer Geschichte geben, die einer ganzen Generation Identität verleihen, auf die sie stolz sein kann: Ein Moment des Erfolgs ohne Verlierer. 

Donnerstag, 18.7.2019, Gernot Grömer

Die Menschen hinter Apollo

Viele Menschen kennen den Namen des ersten Astronauten auf dem Mond: Neil Armstrong. Mit etwas Nachdenken vielleicht sogar noch den des zweiten Menschen, Buzz Aldrin. 

Mittwoch, 17.7.2019, Gernot Grömer

Rückschläge als Innovationstreiber

Das Rüstungswettrennen der 60er-Jahre fand auch im Weltraum seine Fortsetzung, setzte ungeheure Ressourcen für Forschung und Entwicklung frei, ließ Ingenieure und Astronauten immer höhere Risiken eingehen – bis hin zum tragischen Apollo 1 Unglück, wo drei Astronauten wenige Tage vor dem Start in ihrer Kapsel bei einem Test verbrannten, oder noch katastrophaleren Unglücken bei den Sowjets. 

Dienstag, 16.7.2019, Gernot Grömer

Historischer Kontext

Die Raumfahrt ist das Fieberthermometer der Geopolitik: Nichts ist zutreffender als dieser Satz im Kalten Krieg, als zwei Supermächte, die Sowjetunion und die USA am Rande eines offenen Konfliktes standen. 

Montag, 15.7.2019, Gernot Grömer

Aufbruch zum Mond

Er ist etwa 380.000 Kilometer von uns entfernt und dennoch Sehnsuchtsort des Menschen: Der Erdmond mag auf den ersten Blick als trostloser Ort erscheinen, eine lebensfeindliche Wüste inmitten des Schwarz eines noch lebensfeindlicheren Weltalls. 

Samstag, 13.7.2019, Daniel Zipfel

Heine und das römische Recht

Einer der größten deutschsprachigen Dichter des neunzehnten Jahrhunderts wurde mit der Juristerei so gar nicht glücklich: Heinrich Heine. Von seiner Mutter zum rechtswissenschaftlichen Studium gedrängt, schimpfte Heine in diversen Briefwechseln in einem fort über die Qualen der Materie, mit der er sich zu befassen hatte, allem voran dem römischen Recht. 

Freitag, 12.7.2019, Daniel Zipfel

Literatur und juristischer Brotberuf

Nach Erscheinen meines Romans „Eine Handvoll Rosinen“ wurde ich immer wieder gefragt, wie es denn möglich wäre, neben einem Vollzeitberuf ein Buch zu schreiben. Noch immer herrscht weitläufig das romantische Bild des Autors vor, der mit seiner literarischen Tätigkeit auch seinen Lebensunterhalt bestreitet. 

Donnerstag, 11.7.2019, Daniel Zipfel

Schriftsteller mit juristischem Hintergrund

Es gibt einige zeitgenössische Beispiele dafür, dass sich das Phänomen des Schriftstellers mit juristischem Hintergrund nicht nur auf die alten Meister aus dem Literaturkanon beschränkt. 

Mittwoch, 10.7.2019, Daniel Zipfel

Schreibende Juristen

Der wohl berühmteste aller schreibenden Juristen bediente sich in seinen Schriftsätzen mitunter einer heftigen Sprache.