„Geburt in der Bibel“ in der Bibelwelt Salzburg

Eine Geburt ist an sich nie eine stille Sache. Dennoch widmet sich die Bibelwelt Salzburg im „Stille-Nacht-Jahr“ diesem Thema mit einer Ausstellung.

Die Schau „Stille Nacht? – Geburt in der Bibel“ will Besucherinnen und Besucher „auf eine spannende Reise in die Welt des Alten Orients“ mitnehmen und die kulturellen und religiösen Vorstellungen der altorientalischen Welt rund um die Geburt beleuchten. Sie zeigt, dass auch die Geburt Jesu zunächst alles andere als eine stille Angelegenheit gewesen sein kann.

Das Gebären war in der Antike (und weit darüber hinaus) mit einem hohen Gesundheitsrisiko für Mütter und Kinder und vielen kulturellen Eigenarten verbunden. Hebammen standen mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen den Gebärenden zur Seite.

Christi Geburt, Zeichnung aus dem Stuttgarter Psalter (820-830)

Public Domain

Christi Geburt, aus dem Stuttgarter Psalter (820-830)

Rituale rund um das Geburtserlebnis

Reinheitsvorschriften, Beschneidungsrituale und das Auslösungsopfer für die Erstgeborenen gehörten laut Bibelwelt-Aussendung zum Geborenwerden dazu, das letztlich als ein göttliches Geschehen gedeutet worden sei: „Du (= Gott) hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen; du ließest mich geborgen sein an der Brust meiner Mutter“, heißt es im Psalm 22,10.

Ausstellungshinweis

„Stille Nacht? Geburt in der Bibel“, 6. Oktober 2018 bis 18. Februar 2019, Bibelwelt, Plainstraße 42A, 5020 Salzburg

Die Ausstellung wurde von der Salzburger Theologin Magdalena Unterrainer wissenschaftlich konzipiert. Die museumsdidaktische Umsetzung erfolgte durch den Obmann der Bibelwelt, Pfarrer Heinrich Wagner, in Kooperation mit dem Bibelreferat der Erzdiözese Salzburg. Eröffnet wird die Schau - die fünfte Sonderausstellung im Bibelwerk - am 6. Oktober 2018 um 18.00 Uhr im Rahmen der Langen Nacht der Museen durch Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).

religion.ORF.at

Link:

  • Jüdisches Museum Wien zeigt Arik-Brauer-Werke
    Anlässlich des 90. Geburtstags der Wiener Künstlers Arik Brauer zeigt das Jüdische Museum Wien eine Ausstellung, die die verschiedenen Facetten seines Lebens und seiner Arbeit präsentiert.
  • Kapuziner veranstalten „Eselfachtagung“
    „Der kluge Esel einst und jetzt“ lautet der Titel der „1. Österreichischen Eselfachtagung“, die der Kapuzinerorden und der „Verein IA Austria“ kommendes Wochenende in Wiener Neustadt durchführen.
  • Kaiser Maximilian und sein PR-Heiliger
    Im Maximilian-Jahr mangelt es nicht an Ausstellungen. Der Habsburger starb vor 500 Jahren, doch sein Nachruhm scheint ungebrochen. Dass das kein Zufall ist, sondern auf gründlicher PR-Arbeit fußt, zeigt die neue Jahresausstellung im Stift Klosterneuburg eindrucksvoll.
  • Offline_Gehen_02: Wandern ohne Smartphone
    Die katholische Sozialakademie (KSOE) und das Tourismusreferat der Diözese Salzburg veranstalten zum zweiten Mal in der Fastenzeit eine dreitägige Wanderung ganz ohne Smartphone und Digitalkamera.
  • Christentum, Islam und das Erbe der Aufklärung
    Von der Aufklärung und ihrer Bedeutung für die europäische Kultur ist derzeit wieder viel zu hören und zu lesen - insbesondere, wenn es um Strategien gegen religiösen Fanatismus geht. Doch ist das Erbe der Aufklärung generell Religionsfeindlichkeit?
  • Kreuzwegbilder in der Bibelwelt Salzburg
    In einer Sonderausstellung zeigt die Bibelwelt Salzburg unter dem Titel LEBENS.SCHREI eindringliche Kreuzwegbilder der Künstlerin David Maria Kiss (1930-2002).
  • Klavier und Ordensfrau im Dialog
    Einem „Dialog zwischen einem Klavier und einer Ordensfrau“ kann man am Donnerstag im Wiener Kardinal-König-Haus zuhören: Die Pianistin Milly Groz und die Buchautorin und Salvatorianerin Melanie Wolfers gestalten einen „mutigen“ Abend.
  • Seminar zur Geschichte interreligiösen Lebens
    Über die „Beziehungen zwischen Juden, Christen und Muslimen aus historischer Sicht“ wird im Rahmen eines öffentlich zugänglichen Seminars in Krems diskutiert.
  • Bibel und Frauen: Internationale Tagung in Wien
    „Biblische Frauen in der Kirchenväterexegese“ stehen im Fokus einer Tagung am 20. und 21. Februar in Wien. Beleuchtet werden soll der spezielle Aspekt der Präsenz von Frauen in der Auslegung der Bibel.
  • Dalai Lama: Frieden oder Ende der Menschheit
    Der Dalai Lama richtet mit seinem neuen Büchlein einen flammenden Appell an die Welt, vor allem an die Jugend. „Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert des Friedens sein - oder das Ende der Menschheit bringen.“