Trialog: Reden über das Böse

Eine Vertreterin und zwei Vertreter der drei monotheistischen Religionen diskutieren am Donnerstag über die unterschiedlichen Erscheinungen des Bösen in unserer Welt.

Rabbiner Schlomo Hofmeister spricht für das Judentum, Farid Suleiman für den Islam und Regina Polak für das Christentum. Sie versuchen aus ihren religiösen Traditionen heraus Antworten zu geben und herauszufinden, ob Kriege und Gewaltexzesse, gesellschaftspolitische Spannungen und zunehmende Menschenfeindlichkeit historisch, sozialwissenschaftlich und psychologisch ausreichend erklärbar sind oder einfach nur „wirklich“.

Radiokulturhaus

APA/Georg Hochmuth

Die Trialogveranstaltung zum Bösen ist bereits die vierte Trialogveranstaltung

Auseinandersetzung mit dem Bösen

Veranstaltungshinweis

Trialog über das Böse, Donnerstag, 6.12.2018, 19.00, Radiokulturhaus. Eintritt frei, Anmeldungen bitte über Email: radiokulturhaus@orf.at.

Was macht das „Böse“ genau aus? Ist es ein Tabu, diesen Fragen nachzugehen? Und wenn ja, warum? Wird damit nicht auch eine Realität ausgeblendet, die man nicht unterschätzen sollte? Was sagen Judentum, Christentum und Islam zu diesen Fragen?

Auch wenn die Frage nach dem „Seins-Status“ des Bösen aus religiöser Sicht keinesfalls geklärt ist, so gehört die Auseinandersetzung mit diesem Phänomen zum Kern dieser Traditionen. Der Trialog wird in Kooperation mit der Universität Wien und Ö1 veranstaltet.

religion.ORF.at

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