D: Taschenlampen-Aktion gegen kirchlichen Missbrauch

Mit Taschenlampen haben sich in Deutschland Frauen bundesweit an einer Lichter-Aktion für die Aufklärung von Missbrauchsfällen innerhalb der katholischen Kirche beteiligt.

Es habe mehr als 160 Aktionen gegeben, Tausende Menschen hätten sich beteiligt, erklärte die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) am Mittwochabend in Düsseldorf. Kfd-Mitglieder waren unter dem Motto #MachtLichtAn zu einer Klageandacht mit Gebet aufgerufen.

Licht ins Dunkel bringen

Während der Aktion richteten sie Taschenlampen auf Kirchen, um „Klarheit in die Dunkelheit jahrzehntelangen Macht-Missbrauchs zu bringen“, wie es auf der Internetseite der kfd hieß. Die Aktion sollte demnach Solidarität mit den Opfern und persönliche Betroffenheit zum Ausdruck bringen.

Die kfd, der deutschlandweit rund 450.000 Frauen angehören, forderte von den deutschen Bischöfen, Licht in das Dunkel der Missbrauchsfälle zu bringen, unabhängige Missbrauchsbeauftragte einzusetzen und die kirchliche Sexualmoral zu verändern. Auch konservative Machtstrukturen müssten abgeschafft werden. Außerdem wollen die Frauen eine Erneuerung der Kirche.

religion.ORF.at/KAP/KNA

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