Dornbirner Messerangriff: Bischof Benno tief betroffen

„Tief betroffen“ angesichts der tödlichen Messerattacke auf einen Beamten in der Sozialabteilung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn hat sich Bischof Benno Elbs gezeigt.

„Meine Gedanken sind bei den Angehörigen jenes Mannes, der durch die Messerstiche eines anderen zu Tode kam“, betont der Feldkircher Bischof in einer ersten Reaktion. Betroffen zeigte sich der Bischof vor allem auch, weil „ein Mann sterben musste, der sich gerade für die Schwachen unserer Gesellschaft eingesetzt hatte“.

Benno Elbs

APA/Katholische Kirche Vorarlberg/Ionian

„Meine Gedanken sind bei den Angehörigen jenes Mannes, der durch die Messerstiche eines anderen zu Tode kam“, betont der Feldkircher Bischof in einer ersten Reaktion

Aufenthaltsverbot nach kriminellen Delikten

Bei einem Messerangriff in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn am Mittwochnachmittag wurde ein Beamter der Sozialabteilung tödlich verletzt. Wenige Minuten später wurde ein 34-jähriger Tatverdächtiger festgenommen.

Laut Medienberichten handelt es sich um einen in Vorarlberg geborenen türkischen Mann, gegen den nach zahlreichen kriminellen Delikten 2009 ein Aufenthaltsverbot erlassen wurde. 2010 reiste er aus, am 7. Jänner dieses Jahres stellte er in Österreich einen Asylantrag. Der tödliche Streit mit dem Mitarbeiter der Sozialabteilung drehte sich offenbar um dieses Anliegen.

Jetzt gelte es, der Trauer, dem Schmerz und dem Entsetzen Raum und Zeit zu geben, so Bischof Benno Elbs abschließend: „Schmerz sucht nach Erklärungen. An uns ist es, Räume zu schaffen, in denen der Trauer Ausdruck gegeben werden kann. Wo Menschen zusammenstehen, kann Trost wachsen“.

religion.ORF.at/KAP

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