Offline_Gehen_02: Wandern ohne Smartphone

Die katholische Sozialakademie (KSOE) und das Tourismusreferat der Diözese Salzburg veranstalten zum zweiten Mal in der Fastenzeit eine dreitägige Wanderung ganz ohne Smartphone und Digitalkamera.

„Die digitalen Köchlöffel gezielt weglegen“ lautet das Motto einer Weiterentwicklung des Wanderns ohne Anbindung an die digitale Welt. Die Dinge des Lebens, des Arbeitens und der inneren Entwicklung sollen dadurch in ein gutes, lebensförderliches Verhältnis gebracht werden, heißt es in einer Aussendung.

Ein Wandersmann

APA/dpa/Eduard Soeffker

Die KSOE organisiert zum zweiten Mal „Offline_Gehen“

Die dreitägige Wanderung führt durch das Bundesland Salzburg, von Mattsee, über Kirchberg nach Tarsdorf und Trimmelkamm. Das Gehen, die Bewegung in der Natur helfe dabei, das die Abstinenz zu schaffen. Denn es sei gar nicht einfach, weiß die Leiterin der KSOE, Magdalena Holztrattner.

Veranstaltungshinweis

Offline_Gehen_02: Do. 4. April 2019 bis So. 7. April 2019. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf begrenzt. Kosten ca. 250 Euro.

Ohne „digitale Leine“

Es gehe darum, einfach ganz analog, wie früher in einer Gruppe zu gehen. Ohne Smartphone, ohne Digitalkamera, ohne Ipod oder Laptop, also „ohne an der digitalen Leine“ zu sein, sagte Magdalena Holztrattner im Gespräch mit der Ö1-Sendung „Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen“.

Man denke zuerst, „das geht ganz leicht“, aber bei den letzten Vorbereitungen überlege man dann: Wen muss ich noch schnell informieren? Welche Nachrichten muss ich noch schicken? Weil ich ja dann nicht online bin. Beim Wandern komme dann keine andere Info rein, die nicht aktiv gesucht wird, z.B. in Form von Gesprächen mit den Mitgehenden.

Das diesjährige Offline Gehen ist die zweite Auflage der im vergangenen Jahr gestarteten Initiative. Der Sinn dahinter ist das Abstand nehmen von Kommunikationsüberflutung, so Holztrattner. Man solle wieder ganz präsent, wachsam und offen werden auf das, was in der Natur vorhanden sei.

Links:

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    Das Frankenburger Würfelspiel erinnert ab 26. Juli wieder an einen grausamen Abschnitt österreichischer Geschichte: Das Stück handelt davon, dass 1625 während des Dreißigjährigen Krieges 36 evangelische Christen paarweise um ihr Leben würfeln mussten.
  • Faszination Göttinnen: Matriarchat heute und morgen
    Dem Themenkreis Matriarchat und Erbe der Göttinnen in Vergangenheit und Gegenwart ist diesen Samstag ein Abend im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) gewidmet.
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    Im dichten europäischen Pilgernetzwerk spielt Österreich als beliebtes Pilgerland eine bedeutende Rolle: Hier gibt es mehr als 700 Pilgerwege. Auf vielen Wegen bieten Klöster und Ordenshäuser „als Kraftorte Rast, Gastfreundschaft und ein spirituelles Aufatmen an“.
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    Zahlreiche Sommertagungen verschiedenster kirchlicher Veranstalter ermöglichen in der Ferienzeit die Kombination von Erholung, Horizonterweiterung und gelebter Spiritualität.
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    Im Prunksaal der Nationalbibliothek ist unter dem Titel „Das besondere Objekt: Ein Jesuit am Marterpfahl“ eine historische Landkarte über die Jesuitenmission im 17. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Kanada ausgestellt.
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    Prominente Theologen, Soziologen und Menschenrechtsexperten setzen sich bei der diesjährigen Ökumenischen Sommerakademie mit der „gespaltenen Gesellschaft“ auseinander. Die Tagung findet von 10. bis 12. Juli 2019 im Stift Kremsmünster (OÖ.) statt.
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    Zu einem „gemütlichen Heurigenabend mit Tiefgang“ lädt das Bibelzentrum beim MuseumsQuartier in Wien im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen am 24. Mai 2019 ein.
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    Der Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit und die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien wollen gemeinsam die Geschichte der „Wiener Gesera“ - die Zerstörung der Wiener jüdischen Gemeinde im Jahr 1420/21 - aufarbeiten.