Neuer Chefredakteur für Linzer „KirchenZeitung“

Die Linzer „KirchenZeitung“ bekommt einen neuen Chefredakteur: Ab Jänner 2020 folgt Heinz Niederleitner, derzeit in Salzburg tätiger Leiter der Kooperationsredaktion österreichischer Kirchenzeitungen, Matthäus Fellinger nach.

Dieser leitete das Redaktionsteam der „KirchenZeitung“ seit 1995 und wird mit 1. Juni 2020 in den Ruhestand treten. Die Entscheidung für Niederleitner als künftigen geschäftsführenden Chefredakteur wurde nach einer Ausschreibung und einem Hearing vergangene Woche getroffen, teilte der Linzer Bischofsvikar Willi Vieböck in seiner Funktion als Herausgeber mit.

Der Oberösterreicher Heinz Niederleitner ist seit fünf Jahren für die Kooperationsredaktion der Kirchenzeitungen von Eisenstadt, Feldkirch, Innsbruck und Linz hauptverantwortlich. Er studierte Publizistik, Kommunikationswissenschaft und Geschichte in Salzburg und promovierte 2005.

Früher bei „Oberösterreichischen Nachrichten“

Bereits von 2002 bis 2004 gehörte er dem Redaktionsteam der „KirchenZeitung“ in Linz an, ehe er zu den „Oberösterreichischen Nachrichten“ wechselte - zunächst als Redakteur in der Außenpolitik, dann für Innenpolitik und als Spezialist für Kirchenthemen. Niederleitner ist verheiratet und hat zwei Kinder, in seiner Heimatpfarre Traun-St. Josef ist er ehrenamtlich engagiert.

Die „KirchenZeitung“ der Diözese Linz wurde im Oktober 1945 gegründet, sie begeht also 2020 ihr 75-Jahr-Jubiläum. Ein Drittel dieser Zeitungsgeschichte leitete der Theologe Matthäus Fellinger die Redaktion.

Die Linzer „KirchenZeitung“ zählt zu den wenigen Kirchenzeitungen im deutschen Sprachraum, die ohne Kirchenbeitrags-Zuschüsse auskommen und vorwiegend aus Abo-Erlösen finanziert werden. Die Zeitung verstehe sich als Kommunikationsorgan, das im Sinne der katholischen Kirche Kernfragen des gesellschaftlichen und persönlichen Lebens aufgreift, so Herausgeber Vieböck.

religion.ORF.at/KAP

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