US-Priester: Segnung mit Wasserpistole Notlösung

Der US-amerikanische Priester Tim Pelc, der seine Gemeinde zu Ostern wegen der Coronavirus-Pandemie mit Weihwasser aus einer Spielzeugpistole gesegnet hat, ist von seiner Ausrüstung überzeugt.

„Liturgisch kann so eine Wasserpistole ja nur eine Notlösung sein. Aber außergewöhnliche Zeiten verlangen eben außergewöhnliche Lösungen“, sagte der Geistliche, über dessen Aktion auch viele österreichische Medien berichtet hatten, im Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe).

Er sei bei einem Gespräch mit seinem Arzt auf die Idee gekommen, die Gläubigen seiner Gemeinde im Staat Michigan in sozialem Abstand mit dem Auto vorbeifahren zu lassen und die Menschen und ihre mitgebrachten Gegenstände mit dem gezielten Strahl zu segnen, sagte Pelc.

US-Pfarrer Tim Pelc erteilt Segen mit Spritzpistole

Screenshot Facebook

Die Bilder von der Spritzpistolensegnung gingen viral

Es gehe hier doch um Tauferinnerung. „Schauen Sie ruhig mal bei mir vorbei, dann bespritze ich auch Sie. Das war schon immer meine Lieblingsbeschäftigung bei der Osterzeremonie.“

Kampf gegen Dämonen dank Photoshop

„Dass mich Menschen nun im Internet dank Photoshop mit der Waffe in der Hand gegen Dämonen ankämpfen lassen, das finde ich richtig großartig“, so der katholische Geistliche. „Eine sehr zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Frohen Botschaft.“ Einen konservativen Kardinal wie den Deutschen Gerhard Ludwig Müller wolle er aber lieber nicht nach seiner Meinung dazu fragen.

religion.ORF.at/KAP/KNA

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