Währinger Pfarrkirche Heilige Gertrud
ORF.at/Christian Öser
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Coronavirus

Öffentliche Gottesdienste bleiben ausgesetzt

Analog zum allgemein geltenden Lockdown bleiben öffentliche Gottesdienste weiterhin ausgesetzt, wie Kathpress am Donnerstag berichtete. Die Vereinbarung wäre ursprünglich am 17. Jänner ausgelaufen.

Demnach haben die Kirchen und Religionsgesellschaften in Absprache mit Kultusministerin Susanne Raab (ÖVP) die seit dem 28. Dezember geltende Coronavirus-Vereinbarung vorerst bis Ende nächster Woche verlängert.

Wie es danach weitergeht, soll entsprechend der dann gültigen neuen allgemeinen Regelungen vereinbart werden, hieß es. Wie bereits jetzt stehen die Kirchen jedoch für persönliche Gebete weiter offen. Die Feier nicht öffentlich zugänglicher Gottesdienste ist im kleinsten Kreis an Sonn- und Wochentagen unter bestimmten Bedingungen zulässig – mehr dazu in Keine öffentlichen Gottesdienste bis 17. Jänner.

Taufen und Trauungen verschoben

Während des Lockdowns sind Taufen und Trauungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Zur Feier des Begräbnisses sind bis zu 50 Personen zugelassen. Dies gilt auch für Gottesdienste – also die Messfeier oder Wort-Gottes-Feier – unmittelbar vor oder nach der Bestattung.

Weiterhin kann die „Beichte nur außerhalb des Beichtstuhles“ stattfinden, bevorzugt in einem ausreichend großen und gut durchlüfteten Raum, in dem ein Mindestabstand von zwei Metern gewahrt wird, so die Rahmenordnung. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und eine die Personen trennende Plexiglasscheibe auf einem Tisch werden empfohlen.

Für Kranke und Sterbende bleibt die Möglichkeit der seelsorglichen Begleitung unter Einhaltung strenger Hygieneregeln nach Maßgabe der jeweiligen Einrichtung gewährleistet. Bei der Krankenkommunion und beim Viaticum (Wegzehrung) außerhalb von Krankenhäusern und Pflegeheimen muss im Vorfeld der Besuch mit den Angehörigen gut besprochen und vorbereitet werden, um die Hygieneregeln einhalten zu können.