Klagenfurt

Festival „Musica Sacra“ umfangreicher denn je

Das sommerliche Kirchenmusik-Festival „Musica Sacra“ im Klagenfurter Dom wird nach Coronavirus-bedingten Einschränkungen im Vorjahr heuer umfangreicher als je zuvor: Die Diözese Gurk-Klagenfurt kündigte am Dienstag ein reichhaltiges Programm an.

Es beinhaltet sieben Festgottesdiensten, sieben Orgelmatineen und sechs Konzerten. Die Klagenfurter Domkirche soll damit im Sommer zum „liturgisch-musikalischen Erlebnisraum“ werden. An die klassischen Festmessen an den Sonntagen ab 4. Juli schließen sich Orgelmatineen mit Organistinnen und Organisten aus dem In- und Ausland an.

Ergänzt werden die Sonntagsveranstaltungen durch insgesamt fünf Konzerte mit Musik unterschiedlichster Stilrichtungen und Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt. Dompfarrer Peter Allmaier nannte die diesjährige „Musica Sacra“-Reihe vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie „ein hörbares Zeichen christlicher Hoffnung“.

„Hörbares Zeichen christlicher Hoffnung“

Nach dieser langen Zeit der Stille und Sprachlosigkeit „wollen wir die Freude über das gemeinsame Feiern bei diesen Gottesdiensten besonders spürbar machen“, zitierte Kathpress Allmeier. Der Präsident des Dommusikvereins, Kurt Haber, hob hervor, „wie wichtig es für Kulturschaffende ist, wieder vor Publikum auftreten zu können“.

Musikfestival „Musica Sacra“ im Klagenfurter Dom, 2020
Dommusik Klagenfurt
Musikfestival „Musica Sacra“ im Klagenfurter Dom, 2020

Die sieben Festmessen finden jeweils sonntags um 10.00 Uhr statt, Ausführende sind Solisten, Chor und Orchester der Dommusik. Bei freiem Eintritt zu hören wird zu Beginn am 4. Juli Anton Cajetan Adlgassers „Missa solemnis in C“ sein, danach folgen u. a. Kompositionen von Franz Joseph Haydn, Johann Georg Zechner und Wolfgang Amadeus Mozarts „Missa brevis in B“ (8. August).

Orgelmatineen und Konzerte

Bei den folgenden Orgelmatineen jeweils ab 11.15 Uhr interpretieren u. a. Domorganist Klaus Kuchling, Domkapellmeister Thomas Wasserfaller, aus dem Ausland Eva Darracq-Antesberger (Frankreich) und Roman Perucki (Polen) hochkarätige Orgelliteratur von Johann Sebastian Bach bis zu Zeitgenössischem.

Ein breites musikalisches Spektrum umfassen die fünf Konzerte jeweils mittwochs um 20.00 Uhr: Die Palette reicht vom „ALFA Duo-Percussionensemble“ am 7. Juli über die im Vorjahr umjubelten Ensembles „HoViHoLoHoff“ und das „BlechReiz Brassquintett“ (28. Juli) bis hin zu „One night of Gospel and Soul“ mit Stella Jones (vocals) und Michael Wandaller (piano) am 11. August.