Eine junge Frau mit Kopfhörern um den Hals
Pixabay/sweetlouise
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Ö1

Neues Radio-Format „Im Fokus – Religion und Ethik“

Der ORF-Radiosender Ö1 hat ein neues Format: Jeden Mittwoch beleuchtet „Im Fokus – Religion und Ethik“ Hintergründe, liefert Reportagen, Berichte, Analysen und Gespräche, „die Denkräume öffnen und unterschiedliche Positionen darstellen“, heißt es in einer Aussendung zum Start des Programms.

Gestartet wurde am Mittwoch. Die Sendung soll die Argumente theologischer und ethischer Debatten reflektieren und die gesellschaftliche, soziale und politische Rolle und Relevanz von Religionen, Religionsgemeinschaften und religiösen Phänomenen thematisieren, schreibt die ORF-Abteilung Religion und Ethik multimedial in ihrer Aussendung.

Die knapp einstündige Sendung bietet einen aktuellen Block, über wochenaktuelle Ereignisse aus den Bereichen Religion, Ethik und Gesellschaft. Eine halbstündige Radio-Doku aus dem genannten Themenspektrum soll noch mehr in die Tiefe gehen. „Hier wird es Raum geben, um Menschen und ihren Geschichten zu folgen, um historische Entwicklungen darzustellen, um gesellschaftliche Brennpunkte aufzuzeigen, um existenzielle und theologische Fragen zu stellen.“ Darüber hinaus wird es „Wissensinseln“ und „Rubriken“ zu ausgesuchten Themen und Personen geben.

Sendungshinweis

„Im Fokus – Religion und Ethik“, jeden Mittwoch, 16.05-17.00 Uhr, Ö1.

Die Moderation von „Im Fokus – Religion und Ethik“ übernehmen bekannte Stimmen aus dem Ö1-Religiongsteam wie Alexandra Mantler, Johannes Kaup und Judith Fürst. Sendungsverantwortlich ist Kerstin Tretina.

Fristenlösung, Februarkämpfe, KI

Inhaltlich stand zu Beginn ein „Thema im Fokus“, das in Österreich seit gut 50 Jahren und länger diskutiert wird – und das wie kaum eine andere ethische Debatte im Lauf der Zweiten Republik Österreich gespalten hat: die Debatte rund um Fristenlösung und Abtreibung. Irene Klissenbauer hat Frauen getroffen, die in einen Schwangerschaftskonflikt geraten sind und mit ihnen über die Gründe für ihre Entscheidung gesprochen. Die Sendung vom 7.2. ist hier zum Nachhören.

Kommende Woche analysiert Markus Veinfurter anlässlich „90 Jahre Februarkämpfe“ – die Feindschaft zwischen Kirche und Proletariat in den 1930er Jahren. Lena Göbl und Konstantin Obermayr gehen am 21.2. der Frage nach, ob die allwissend, allmächtig erscheinende KI von manchen vielleicht auch als göttlich betrachtet wird. Und Johannes Kaup versucht am 28.2. ein gesellschaftliches Tabu zu ergründen: Wie umgehen mit Schuld?