Sport

Platz elf für Österreich bei Priester-Fußball-EM

Österreichs von Kapitän und Tormann Hans Wurzer aus Opponitz (Bezirk Amstetten) angeführte Priester kehren mit Platz elf und verletzungsfrei von der Fußball-Europameisterschaft der Geistlichen in Albanien zurück.

Sie werden somit am Sonntag wieder in ihren Pfarren im Einsatz sein. Kroatien holte laut einer Aussendung vom Freitag den Titel. Etwa 200 Priester aus 17 Nationen waren in Shkodra zusammengekommen. Beendet wird das Turnier am Freitag mit einer Festmesse. Gastgeber der Priester-Fußballeuropameisterschaft 2025 ist Ungarn.

Nachdem sie es beim letzten Turnier in Rumänien auf Platz 10 gebracht hatten, wollten sie heuer eigentlich um den Titel mitspielen, hieß es in einer Aussendung im Vorfeld der Spiele. Im Vorjahr wurde Polen Europameister. Die Platzierung bei der EM dürfte eine Frage des Durchschnittsalters sein, so die Aussendung, denn „zu den Favoriten bei den Turnieren zählen naturgemäß jene Mannschaften, die über einen großen Pool an jungen Priestern verfügen“.

Das österreichische Priester-Fußball Team
Wolfgang Zarl
Das österreichische Priester-Fußball-Team

„Gewinnen ist nicht alles“

Dennoch waren die Priester-Fußballer laut Chef der niederösterreichischen Diözesansportgemeinschaft, Sepp Eppensteiner, „hoch motiviert“. Außerdem herrsche die Überzeugung, dass „gewinnen für die Priester nicht alles ist“ – es zähle ebenso „Gemeinschaftsgeist und das Kennenlernen anderer Kulturen“.

Rund 200 Priester aus 17 Nationen waren in Albanien vor Ort. Begeistert von der Atmosphäre in Shkodra und den „perfekten albanischen Gastgebern“ zeigte sich Österreichs Kapitän und Torhüter, Hans Wurzer. Neben Gesprächen und Austausch standen auch ökumenische Begegnungen und Stadtbesichtigungen im Zentrum. Eine Besonderheit waren auch die abendlichen Feiern, bei denen die Priester ihr jeweiliges nationales Liedgut zum Besten gaben.