Sondersegen des Papstes "Urbi et orbi"

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Sondersegen des Papstes „Urbi et orbi“

In einer historisch beispiellosen Geste hat Papst Franziskus um ein Ende der Corona-Pandemie gebetet. Bei der Feier am Freitagabend auf den Stufen des Petersdoms rief er die Hilfe Gottes in der Notlage und seinen Trost für Kranke und Sterbende an.

Wegen der Ausgangsbeschränkungen blieb der Petersplatz, auf dem sich sonst Zehntausende versammeln, für Gläubige gesperrt. Viele internationale Radio- und Fernsehsender übertrugen die einstündige Zeremonie live. Auch in Österreich vefolgten zahlreiche Menschen Gebet und Segen des Papstes via ORF III sowie Radio und Internet mit.

Begleitet war das Kirchenoberhaupt nur von seinem Zeremoniar Guido Marini. Zum Schluss der Feier wollte der Papst den Segen „Urbi et orbi“ erteilen, den feierlichsten Segen der katholischen Kirche.

Sondersegen des Papstes: Andacht mit anschließendem Segen „Urbi et Orbi“

Es ist eine besondere Ausnahme, die Papst Franziskus angekündigt hat: Eine Andacht auf dem leeren Vorplatz des Petersdoms mit anschließendem feierlichen Segen Urbi et Orbi. Mit diesem Segen, der gewöhnlich nur zu Ostern, Weihnachten und nach erfolgter Papstwahl gespendet wird, will Papst Franziskus angesichts der Corona-Pandemie Gläubigen die Möglichkeit einräumen, einen „vollständigen Ablass“ zu erhalten.
Mathilde Schwabeneder kommentiert die Übertragung.

Kommentar: Mathilde Schwabeneder
Redaktion: Thomas Bogensberger

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