Maria Kowatsch
ORF
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11.7.2021, 12.30 Uhr, ORF 2, 13.7.2021, 8.55 Uhr, ORF III, 17.7.2021, 11.30 Uhr, ARD ALPHA

„Reise ohne Rückkehr“

„Reise ohne Rückkehr“

11.7.2021, 12.30 Uhr, ORF 2
13.7.2021, 8.55 Uhr, ORF III
17.7.2021, 11.30 Uhr, ARD ALPHA

„Reise ohne Rückkehr“

In Schloss Hartheim bei Linz wurden in der NS-Zeit rund 30.000 Menschen mit Behinderungen ermordet. Es waren Menschen, die körperlich, geistig oder seelisch beeinträchtigt waren – „unwertes Leben“ in der NS-Diktion.

Eine der Ermordeten war Maria Kowatsch, die als „ledige Tochter einer ledigen Magd“ – wie es in den Matrikeln der Diözese Gurk heißt – 1862 in Sörg bei Sankt Veit an der Glan geboren wurde.

Im August 1940 wurde die damals 78-Jährige aus der Psychiatrie des „Gaukrankenhauses“ Klagenfurt zusammen mit anderen Frauen nach Hartheim deportiert und ermordet.

Die Diagnose „Korsakowsche Psychose“ war damals ein Todesurteil. Angekommen in Hartheim wurden die Frauen durch Kohlenmonoxid erstickt. „Orientierung“-Redakteur Klaus Ther, ein Urenkel von Maria Kowatsch, hat sich auf die Suche nach Spuren seiner Urgroßmutter gemacht.

Bericht: Klaus Ther, Länge: 28 Minuten

Orientierung: Reise ohne Rückkehr

Maria Kowatsch. Menschen wie sie, die körperlich, geistig und seelisch beeinträchtigt waren, galten für die Nazis als „unwertes Leben“ . Sie wurden nach Hartheim deportiert und in der Gaskammer erstickt. Das Schicksal der Urgroßmutter des ORF-Redakteurs Klaus Ther war in der Familie lange Zeit ein Tabu. Nun hat er sich auf Spurensuche gemacht.