Corona und Pflege: Vorschläge im Blick auf eine mögliche zweite Welle

Corona und Pflege: Vorschläge im Blick auf eine mögliche zweite Welle
Im Vorfeld einer möglichen zweiten Corona-Welle im Herbst hat am Mittwoch, 29. Juli, die Caritas Vorschläge präsentiert, was man bisher aus der Corona-Krise lernen kann und zwar im Blick auf den besonders gefährdeten Pflegebereich.

Unterstützt wurden die Caritas-Forderungen an die Regierung durch Patientenanwalt Gerald Bachinger und der früheren ÖVP-Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat.
Gestaltung: Andreas Mittendorfer

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NYT-Bericht: Chinesische Hacker dringen in Vatikan-Computer ein
Chinesische Hacker sind einem Bericht der New York Times zufolge in Computer des Vatikans eingedrungen. Betroffen sei auch ein Büro des Heiligen Stuhls in Hongkong.

Die Angriffe begannen dem Bericht zufolge im Mai. Sie fielen in eine Zeit, in der die Volksrepublik versuche, die Kontrolle über die Religionsgemeinschaften in China noch zu verschärfen. Und sie ereigneten sich vor wichtigen Gesprächen zwischen Peking und dem Heiligen Stuhl, die im September anstünden.

Dem Bericht zufolge benutzten die Hacker unter anderem eine Datei, die einem offiziellen Schreiben des Vatikans an den Leiter der Studienmission in Hongkong täuschend ähnlich sah und eine Trojaner-Software enthalten habe.

Das Verhältnis zwischen dem Vatikan und dem kommunistischen China ist schon seit Gründung der Volksrepublik 1949 heikel. 1951 war dort neben der papsttreuen katholischen Kirche eine Kirche unter staatlicher Kontrolle gegründet worden. Wer als Katholik in China dem Papst die Treue hält, muss bis heute Repressionen befürchten.

Seit einigen Jahren gibt es aber Bemühungen, die Beziehungen zu verbessern. Im September 2018 unterzeichneten beide Seiten ein „vorläufiges Abkommen“ über die Ernennung von Bischöfen. Das nur teilweise öffentlich gemachte Abkommen sieht vor, dass der Papst sieben Bischöfe der staatlichen „patriotischen“ Kirche in China anerkennt und deren Exkommunizierung aufhebt.

Diesen September wollen beide Seiten der „New York Times“ zufolge zusammenkommen, um über die Bischofsfrage und den Status von Gebetshäusern als Teil einer Erneuerung dieses Abkommens zu beraten. Der berichtete Hackerangriff könnte dazu gedient haben, bereits im Vorfeld Informationen über die Verhandlungspositionen des Vatikans zu bekommen.

Moderation: Martin Gross

Religion aktuell 29.7.2020 zum Nachhören (bis 28.7.2021):

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oe1.ORF.at