Iran: Repressionen gegen Bahai

Evangelischer Theologe Körtner zu Moria

In der ORF-Diskussionsreihe „Im Zentrum“ zum Thema „Die Tragödie von Moria“ war am 13.9. unter anderen auch der evangelische Theologe und Ethiker Ulrich Körtner zu Gast. Dabei korrigierte er einige der seiner Meinung nach falschen Argumente der Regierung, warum Österreich keine Asylsuchenden von dort aufnehmen sollte.

Hollerich: London stellt Grundlagen der Zusammenarbeit in Frage

Kardinal Jean-Claude Hollerich, Vorsitzender der Kommission der EU-Bischofskonferenzen, sieht die festgefahrenen Brexit-Verhandlungen mit großer Sorge. Er könne nicht nachvollziehen, „wenn man Verträge nicht mehr einhalten will, denn es werden Grundlagen der Zusammenarbeit in Frage gestellt“, sagte der Luxemburger Erzbischof. Das Verhalten des britischen Premierministers Boris Johnson trage „populistische Züge. Solch gefährliche Tendenzen können der Weltordnung sehr schaden“, warnte der Kardinal.

Bahai-Religion im Iran: Corona macht die Repressionen schlimmer

Die Bahai sind eine vergleichsweise kleine Weltreligion, die ihren Ursprung im Iran hat und dort die größte religiöse Minderheit darstellt. Lange schon mussten die Bahai im Iran Repressionen erdulden, seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind diese nur noch stärker geworden. - Gestaltung: Mariella Kogler

Belarus erklärt Pass von Minsker Erzbischof für ungültig

Die weißrussische Regierung verweigert dem katholischen Minsker Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz weiter die Rückkehr in das Land. Der Chef der nationalen Grenzschutzbehörde, Anatoli Lappo, begründete die Abweisung des Erzbischofs an der Landesgrenze inzwischen damit, dass das Innenministerium seinen Reisepass für ungültig erklärt habe. Die katholische Kirche in Belarus sieht sich im Zuge der schweren politischen Krise staatlichen Repressionen ausgesetzt. Staatspräsident Lukaschenko warf ihr vor, Propaganda gegen ihn zu betreiben.

Moderation: Martin Gross

Religion aktuell 14.9.2020 zum Nachhören (bis 13.9.2021):